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Diese Berufe sind gefragt

Ansturm beim Berufsinfo-Abend der Realschule Waldkraiburg: Diesmal war es besonders

Die Info-Stände waren auch in der Turnhalle aufgebaut.
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Die Info-Stände waren auch in der Turnhalle aufgebaut.
  • Erika Fischer
    VonErika Fischer
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Welche Berufe sind gefragt? Welche Firmen bieten, was an? Das zeigte der Berufsinfo-Abend der Realschule.

Waldkraiburg – Genügend Gelegenheiten, sich zu informieren, hatten an diesem Info-Abend die Schüler der Klassen 8 bis 10, denn an die 70 Firmen und Institutionen waren der Einladung gefolgt. Ein wahrer Ansturm von Wissbegierigen, diesmal meist in Begleitung der Eltern, auf das breit gefächerte Angebot der Firmenvertreter setzte ein. Sie waren großteils mit Azubis und auch Führungskräften gekommen, die vielfach selber die hiesigen Realschulbänke gedrückt hatten.

Michael ist der persönliche Kontakt wichtig

„Ich weiß, dass ich mich digital über verschiedenste Berufe informieren kann. Aber für mich ist es wichtig, wenn ich hier vor Ort mit Firmenvertretern rede. Auch möchte ich wissen, bei wem ich eine duale Ausbildung machen kann oder wie es mit einem dualen Studium aussieht“, so Michael aus der 9. Klasse.

Wie durchlässig das bayerische Fach- und Hochschulsystem ist, bewiesen zum Beispiel die Fachschule für Ergotherapie in Neuötting, die Fachschule für Ernährung und Versorgung in Mühldorf und auch die Fachakademie für Sozialpädagogik, denn gerade Erzieher und vor allem Pflegekräfte werden händeringend gesucht.

Dies gilt aber ebenso für Fachkräfte in der Klima- und Kältetechnik oder für Heizungsbauer. Es gibt derzeit kaum eine Berufsrichtung, die nicht Nachwuchskräfte braucht. Bankkaufleute, Chemikanten oder Fachinformatiker werden genauso benötigt wie Handwerker aller Art. Vor allem IGW-Firmen wie Dickow, Netzsch, Kraiburg Gummiwerk und TPE, Atoma Multipond, ZF Airbag, Nirochemie und Schäftlmeier zeigten sich äußerst kooperativ und boten Schnuppermöglichkeiten an.

Werner Groß und Franz Dobler, eine Vertreterin der Firma Baierl und Demmelhuber und zwei interessierte Realschülerinnen.

Bei einem Rundgang durch alle Trakte des Gebäudes mit Rektor Werner Groß und Franz Dobler, dem Koordinator für berufliche Orientierung, erfuhr man von den besonderen Beziehungen der Realschule zu einzelnen Firmen und Institutionen.

Rektor Werner Groß, Koordinator Franz Dobler, Christine Freiman und JuliaKunert vom InnKlinikum und ein Vater.

So habe die Firma Baierl und Demmelhuber aus Töging stets ein offenes Ohr für die Belange der Schule, wie auch Schörghuber in Ampfing und ODU in Mühldorf. AlzChemie bot eine Lehrerfortbildung an und die Firma Resch aus Traunreut will mit der Ausbildung von Schülern am 3D-Drucker Alltagskompetenzen abdecken. Schon seit langem ein besonderes Anliegen der Schule ist die Zusammenarbeit mit dem InnKlinikum, um zum Beispiel für den Beruf der Pflegefachkraft zu werben.

Wertvolle Gespräche und zahlreiche Kontakte

Immer wieder konnte man von den einzelnen Ausstellern hören, dass gerade durch die Begleitung der Eltern sehr viele wertvolle Gespräche geführt wurden und zahlreiche Kontakte geknüpft werden konnten.

Das Gummiwerk Kraiburg mit vier Azubis, davon drei ehemalige Realschüler.

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