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Zwischenbilanz: Stadt, Schausteller und Festwirt zufrieden

„Nicht mit solch einem Ansturm gerechnet“: Waldkraiburger Volksfest mit DJ Ötzi ein Erfolg

Die ersten Tage auf dem Waldkraiburger Volksfest waren gut besucht.
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Die ersten Tage auf dem Waldkraiburger Volksfest waren gut besucht.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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In eine gute Zukunft blicken die Schausteller auf dem Waldkraiburger Volksfest. Zur Halbzeit fiel die Bilanz bei einer Besprechung zwischen Stadt, Schaustellern, Festwirt und Sicherheitskräften positiv aus. An einigen Rädchen wurde im Vergleich zum letzten Volksfest 2019 gedreht.

Waldkraiburg – Halbzeit beim Waldkraiburger Volksfest ist erreicht, Zeit für einen Rückblick und eine Ausschau mit allen Beteiligten. Bürgermeister Robert Pötzsch ist zufrieden. „Wir hatten nicht mit einem solchen Ansturm gerechnet.“ Dafür gebe es viele Gründe, allen voraus, dass die Besucher nach den beiden Corona-Jahren „ausgehungert sind“ und endlich wieder feiern wollen.

Tolles Angebot für die Besucher

Das Angebot aus Gastronomie, Fahrgeschäften und Schaustellerbuden trage seinen Teil dazu bei. „Ihr habt ein tolles Angebot auf die Beine gestellt“, galt sein Lob den Schaustellern. Dem neuen Festwirt-Paar rechnete er es an, sich auf das Abenteuer eingelassen zu haben. „Es war unklar, wie es laufen wird, was erwartet wird.“ Den ersten Kontakt zu Peter und Petra Schöniger hatte Norbert Meindl übrigens schon 2018 hergestellt. „Es waren gleich Sympathien da, aber es dauerte noch ein paar Jahre, bis ihr nach Waldkraiburg gekommen seid.“ Die coronabedingte Pause war übrigens auch ein Grund dafür, warum die Sicherheit auf dem Platz im Vergleich zu Vorjahren erhöht worden ist. „Wir wussten nicht, wie es weitergeht“, sagte Moritz Althammer, kommissarischer Wiesnbürgermeister. Aber es sei bislang alles im Rahmen geblieben.

Nicht im Programm ist dieses Jahr das Feuerwerk zum Abschluss des Volksfestes. Darauf hatte sich die Stadt schon früh festgelegt wegen des Ukraine-Kriegs. „Das wäre zu dem Zeitpunkt nicht zu vertreten gewesen“, sagte Pötzsch. Nicht bei allen Schaustellern kam diese Entscheidung gut an, weil das Feuerwerk ein Zugpferd sei.

Dennoch gab es positive Rückmeldung von den Schaustellern. „Das Volksfest hat einen hohen Stellenwert und es hat alles super gepasst“, lautete das Zwischenfazit von Schaustellersprecher Max Fahrenschon. Andere Töne gab es noch 2019 zu hören. Die Schausteller hatten damals davor gewarnt, „sich nicht unter dem Wert zu verkaufen“.

Ladies Night in der Kritik

In der Kritik stand die Ladies Night und der Kinderfestzug. Fahrpreise von nur einem Euro bei der Ladies Night und Gratisaktionen für die Kinder – das Konzept ging zuletzt nicht mehr auf. „Da haben wir jetzt eine andere Lösung gefunden“, sagt Schausteller-Sprecher Max Fahrenschon auf Nachfrage. Die Kosten für Personal, Waren und Energie seien in den vergangenen Jahren auch für die Schausteller stark gestiegen. Fahrtkosten anzupassen die Konsequenz daraus. Dennoch nehmen die Besucher das Volksfest gerne an. „Das Volksfest und der Kindertag sind sehr gut gelaufen. Wir sind dankbar, dass uns das Publikum nach den Corona-Jahren die Treue gehalten hat“, sagt Fahrenschon. Einen

Denn diese Frage schwebte über allem: Welchen Stellenwert messen die Besucher nach den beiden Corona-Jahren dem Volksfest noch zu? „Die Besucher kommen gerne. Das sind positive Aussichten auf eine gute Zukunft“, fährt er fort. Zu einer solchen Zukunft gehört für ihn auch, dass der Festplatz erhalten bleibt. „Der Platz soll nicht bebaut werden. Es braucht zentrumsnah einen Volksfestplatz und nicht irgendwo in einem Gewerbegebiet.“

Früher Aufbau für DJ Ötzi

Eine positive Zwischenbilanz ist auch vom neuen Festwirt-Paar Peter und Petra Schöniger zu hören. „Die ersten Tage sind gut gelaufen“, sagt Petra Schöniger. Doch als Neuling auf dem Platz fehlt der Vergleich. „Ein neuer Platz ist wie ein Abenteuer. Da weiß man nicht, wann die Stoßzeiten sind oder was auf der Speisekarte stehen soll“, sagt die Festwirtin.

Zum Beispiel habe sie nicht erwartet, dass der Seniorennachmittag so umfangreich sei. „Am Montag war mit dem Auftritt von DJ Ötzi doch etwas viel los.“ Sie bedaure, dass die Egerländer Kapelle schon früher ihren Auftritt beenden musste, um den Auftritt von DJ Ötzi organisatorisch auf der Bühne vorzubereiten.

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