Anbau der Mehrzweckhalle in Jettenbach: Lösung zeichnet sich ab

Peter Heindl, Vorsitzender Spielvereinigung, meldete sich zum Anbau der Mehrzweckhalle zu Wort. sutherland

Die große Lösung beim Anbau der Mehrzweckhalle scheint vom Tisch, eine kleinere zeichnet sich ab. Doch in der Bürgerversammlung in Jettenbach gab es dennoch Diskussionsbedarf.

Jettenbach – Ein Anbau an die Mehrzweckhalle wurde schon lange diskutiert. Inzwischen war auch von der Spielvereinigung dem Gemeinderat vorgetragen worden. Die Gemeinde hätte einen Zuschuss von 80 000 Euro gewährt. Für eine Bezuschussung für den Großteil der Finanzierung wurde ein Träger gefunden. Weil die Halle auf Stelzen steht, wäre der Bau jedoch ein teures Unternehmen geworden in der Größenordnung von 200 000 Euro.

Bürgermeisterin: Auch Sportverein von großer Lösung abgerückt

Seit Februar 2019 habe die die Spielvereinigung die Meinung vertreten, „dass das einstig angedachte Vorhaben nicht mehr gewünscht war und eine kleinere Variante angedacht worden ist“, sagte Bürgermeisterin Maria Maier (Bürgerliste Jettenbach) auf der Bürgerversammlung.

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In der Zwischenzeit wurde ein alter Turnraum mit rund 100 Quadratmetern komplett saniert. Ein neues Fenster wurde eingesetzt, es wurde geweißelt, der Boden ausgetauscht. Es ist geplant, dass der Raum hauptsächlich als Abstellraum dient.

Jettenbach soll wieder wachsen

Der entstehende Freiraum im jetzigen Geräteraum könnte dann zusätzlich für die Zwecke des Vereins genutzt werden. Hier zeichnet sich eine Lösung ab, so Maier. Dies sei aber noch nicht ausdiskutiert, sagte die Bürgermeisterin gegenüber unserer Zeitung.

Sportvereinschef stellt sich vor Stellvertreter

In der anschließenden Diskussion auf der Bürgerversammlung meldete sich der Vorsitzende der Spielvereinigung, Peter Heindl zu Wort und nahm zu einem Bericht in der Vereinszeitung Stellung, der kritisiert worden war. Heindl verteidigte den Verfasser des Artikels, Christian Gerstner, der Stellvertretender Vorsitzender der Spielvereinigung ist. Sinngemäß habe in diesem Bericht gestanden, dass noch nichts gebaut worden ist, sei ein Problem der Neuwahlen. Wenn der Sportverein im Hinblick auf den Bau etwas voranbringen will, müsse der Vorstand weiterarbeiten wie gehabt. „Es ist nichts gebaut worden, das ist Fakt“, so Peter Heindl.

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