Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


171 ABSOLVENTEN VERABSCHIEDET

Als hätte es Corona nie gegeben: Entlassfeier an der Realschule Waldkraiburg

Die Klasse 10f, die gemischte Klasse mit Klassleiterin Carmen Hruschka (am Podium), bei der Zeugnisvergabe; links RektorWerner Groß.
+
Die Klasse 10f, die gemischte Klasse mit Klassleiterin Carmen Hruschka (am Podium), bei der Zeugnisvergabe; links RektorWerner Groß.
  • Erika Fischer
    VonErika Fischer
    schließen

171 Absolventen hat die Realschule Waldkraiburg verabschiedet. Und die Ergebnisse waren so gut, dfass Rektor Werner Groß bei der Zeignisvergabe meinte: Es sei, „als habe es Corona nie gegeben“.

Waldkraiburg – Ausgebucht war die Dreifachhalle des Gymnasiums Waldkraiburg in den letzten Wochen. Nach der eigenen Abiturfeier und der des Gymnasiums Gars nützte nun die Realschule die großzügige Räumlichkeit, um ihre 171 Absolventen zu verabschieden. Damit beim Rahmenprogramm die Akteure nicht dreimal bis in den Nachmittag hinein auftreten mussten, wurde jede der Feiern durch Videoeinspielungen untermalt.

So verbreitete das Harfenspiel von Niklas Langwieder gleich zu Beginn wohltuende Atmosphäre, ehe Rektor Werner Groß ans Rednerpult trat. „Ihr, liebe Absolventen, habt heute berechtigten Grund zum Feiern, eure Eltern auch und wir Lehrer feiern gerne mit.“

78 Schülerinnen und 93 Schüler

Zur letzten Realschuletappe hatten sich 78 Schülerinnen und 93 Schüler auf den Weg gemacht, um einen guten Abschluss zu erreichen. „Das ist euch voll und ganz gelungen: 51 – also fast ein Drittel – haben einen Notendurchschnitt mit einer Eins vor dem Komma, ein Ergebnis, als hätte es Corona nie gegeben.“

„Eine spätere Rückschau auf eure Realschulzeit wird sicher geprägt sein von Pandemie bedingten Einschränkungen wie AHA-Regeln, Selbsttests mit Wattestäbchen oder Hütchen vor den Toiletten“, so der Schulleiter.

Verstörende Entwicklungen

Groß erinnerte auch an andere Entwicklungen, die verstörend gewirkt hatten und verunsicherten, wie der Sturm auf das Kapitol in Washington oder der Klimawandel mit den sich häufenden Naturkatastrophen. „Es ist keine rosarote Welt, in die wir euch entlassen.“

+++ In unserem Dossier finden Sie alle Artikel zum Schulabschluss 2021 in der Region. +++

„Doch meine Hoffnung ruht auf euch“, so Groß weiter. „Denn wer, wenn nicht ihr, kann die Welt wieder menschlicher machen, wer, wenn nicht ihr, kann dem Terror die Stirn bieten, wer, wenn nicht ihr, kann gegen den Klimawandel angehen?“

Dritte Bürgermeisterin setzt auf Waldkraiburg-Rückkehrer

Stellvertretender Landrat Richard Fischer appellierte an die Entlass-Schüler: „Zeigt auch weiterhin Verantwortungsbewusstsein und bringt euch ein im Beruf und in der Politik!“ Dritte Bürgermeisterin Karin Bressel verwies auf das erprobte Durchhaltevermögen und sie resümierte: „Ich bin sicher, der Eine oder die Andere findet sich als Rückkehrer später wieder in Waldkraiburgs Industrie, Handel oder Handwerk.“

Elternbeiratsvorsitzender Markus Neumann verglich per Videoaufzeichnung die Realschüler mit den „Marsianern“ aus dem gleichnamigen Film und die Lehrerschaft mit einer „Mission Control“, erinnerte daran, dass Mutanten nicht nur auf dem Mars vorkommen und dass für die Absolventen im September eine neue Expedition beginnt und sie immer genügend Treibstoff im Tank haben sollten.

Schülersprecher: Haben viel Selbstständigkeit gewonnen

Die drei Schülersprecher Yannic Mitter, Maria Wimmer und Dustin Rockinger wägten humorvoll ab zwischen vielen schönen und so manchen schwierigen Situationen im Lehrer-Schüler-Dasein und fassten zusammen: „Wir haben ein gehöriges Maß an Selbständigkeit gewonnen – und jetzt lasst’s es kracha!“

Klassleiter Ulrich Seiler mit Schulsprecher Yannic Mitter bei der Betrachtung der Powerpoint- Aufzeichnung, in denen auf ironische Weise besondere Lehrer-Schüler-Beziehungen präsentiert wurden.

Nach dem Song „Memories“ der Schulband stellten die Klassleiter, mit einem leicht ironischen Augenzwinkern, ihre Schüler vor. Dazu hatten alle Klassen Powerpoint-Einspielungen zusammengestellt, in denen noch einmal besondere Lehrer- und Schülereigenheiten präsentiert wurden.

Nicht nur Leistungen, auch soziales Engagement gelobt

Bei der Zeugnisvergabe hob Rektor Groß nicht nur die Leistung der Einserschüler hervor, sondern konnte sehr viele nennen, die im sportlichen, musikalischen, technischen oder sozialen Bereich große Einsatzfreude gezeigt hatten.

Als letztes Geschenk erklang der Song des Lehrerchors, der den endgültigen Abschied der Absolventen von ihrer Schule bedeutete: „Wir hatten eine gute Zeit!“

Kommentare