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INGA NUN STELLT SICH VOR

Alleinerziehend und Vikarin

Eine sympathische, flotte Frau,die mit beiden Beinen im Leben steht: Inga Nun, die neue Vikarin. fis
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Eine sympathische, flotte Frau,die mit beiden Beinen im Leben steht: Inga Nun, die neue Vikarin. fis

Was macht eine angehende junge Pfarrerin so den ganzen lieben langen Tag? Inga Nun, seit März in der evangelischen Gemeinde Waldkraiburgs als Vikarin eingebunden, entlockt diese Frage nur ein ungläubiges Lächeln: Zwar ist ihre Zeit restlos verplant; aber trotzdem oder vielleicht gerade deshalb freut sie sich auf ihre Tätigkeit in den nächsten zweieinhalb Jahren in der Stadt.

Waldkraiburg – Als Vikarin wird die 25-Jährige in Begleitung von Pfarrer Lars Schmidt ihre Ausbildung zur Pfarrerin fortsetzen und mit dem Zweiten Examen im November 2019 abschließen. „Heimat ist kein geografischer Begriff. Man trägt ihn in sich selbst“ – diese Worte von Andrej Sinjawaski sind für sie inzwischen prägend geworden. Aufgewachsen in Oberaudorf als Tochter eines Pfarrerehepaars, ist der Ort für sie bis heute Rückzugsstätte geblieben. Dort sammelte sie bereits als 14-Jährige erste Erfahrungen in der Gemeindearbeit, gestaltete Kinderbibelwochen und engagierte sich in Chor und Jugendband.

„Es ist eine bunte, berührende und spannende Berufung, der ich folgen werde.“ Inga Nun

Studiert hat sie in Neuendettelsau, wechselte nach dem Grundstudium nach Berlin und Erlangen und kehrte für ihre Examensarbeiten wieder dorthin zurück. Eine besondere Bedeutung bekam der Ort für sie, denn dort kam im November 2016 ihr Sohn Matthias zur Welt.

Deshalb ist Inga Nun als Alleinerziehende besonders froh und dankbar, dass sie mit ihrer Stelle in Waldkraiburg in den nächsten Jahren bei ihrer Mutter – inzwischen Pfarrerin in Haag – wohnen wird und damit sowohl ihren Aufgaben als Vikarin wie auch als Mutter gerecht werden kann.

„Mein Herz schlägt schon seit vielen Jahren für den Pfarrberuf und ich freue mich auf die vielfältigen Aufgaben, die auf mich zukommen“, so Nun.

Zusammen mit ihren beiden Schulmentorinnen Cornelia Metz und Gerhild Peiser wird sie erste Schritte als Religionslehrerin machen, wird Predigten schreiben, wie sie es soeben auf einem Seminar in Nürnberg verstärkt gelernt hat, Gottesdienste halten, sich in Gruppen und Kreisen einbringen, Taufen absolvieren, Trauernde begleiten und Kontakt mit der Kommune halten – sie darf eigentlich schon alles, was eben ein echter Pfarrer tun darf.

Wichtige Begleitung war für sie von Jugend an die Musik: Sie spielt Klavier und singt sehr gern.

Tennis und Fitness als Ausgleich zum Berufsalltag

Einen sportlichen Ausgleich zu Familie und Berufsalltag findet sie beim Tennisspielen, beim Laufen oder im Fitnessstudio. „Es ist eine bunte, berührende und spannende Berufung, der ich folgen werde“, so die junge Vikarin, die sich auf die Begegnungen mit den Gemeindemitgliedern und die Erlebnisse in der Stadt freut, die ihre fünfte Heimat werden soll.

In einem ersten Schritt dazu lädt Inga Nun herzlich ein zu ihrer Einführung und Begrüßung am Ostermontag um 15 Uhr in der Martin-Luther- Kirche. fis

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