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ABSCHIED MIT ETWAS WEHMUT

Adieu Frau Pfarrerin – Anita Leonhardt verlässt Waldkraiburg in Richtung Mühldorf

An viele Aktionen und Begegnungen während ihrer Zeit in Waldkraiburg denkt Pfarrerin Anita Leonhardt zurück.
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An viele Aktionen und Begegnungen während ihrer Zeit in Waldkraiburg denkt Pfarrerin Anita Leonhardt zurück.
  • VonUrsula Huckemeyer
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Die Zeit von Pfarrerin Anita Leonhardt in Waldkraiburg neigt sich dem Ende. Sie tritt ab 1. August in Mühldorf eine Stelle als geschäftsführende Pfarrerin an. Zum Abschied spricht Anita Leonhardt mit den OVB-Heimatzeitungen über ihre Zeit in Waldkraiburg und die Zeit nach Corona.

Waldkraiburg – Nachdem Pfarrer Simon Stritar bereits zum 1. April die evangelische Kirchengemeinde verlassen hat und nach Altötting wechselte, folgt ihm nun seine Frau Anita Leonhardt nach. Die Pfarrerin, die katholisch getauft wurde und mit 19 Jahren zum evangelischen Glauben konvertierte, wird ab 1. August in der Kirchengemeinde Mühldorf als geschäftsführende Pfarrerin tätig sein.

Sie betreten bald neue Pfade. Wie sehen Sie Waldkraiburg im Rückblick?

Anita Leonhardt: Ich teilte mir mit meinem Mann die Pfarrstelle. Da ich geschäftsführend tätig gewesen bin, ging es während meiner fünfjährigen Dienstzeit auch um die Kirchturmsanierung. Das war ein spannendes Thema. Die Trägervertretung mit unseren Einrichtungen sowie die Ökumene gehörten zu meinen Herzensangelegenheiten.

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Ich denke an viele schöne Aktionen und Begegnungen zurück. Die Arbeit mit dem Kirchenvorstand kann ich als hervorragend bezeichnen und zwar auch im Hinblick auf die digitalen Sitzungen während der Pandemie. Ebenso sind mein Mann und ich mit Bürgermeister Robert Pötzsch stets bestens zurechtgekommen. Der Abschied von Waldkraiburg geht natürlich mit etwas Wehmut einher.

Spielerisch biblische Geschichte näherbringen

Was nehmen Sie mit aus Ihrer Zeit in der Kirchengemeinde?

Leonhardt : Vieles, jedoch ganz spontan fällt mir unser Projekt „Kikimalu“ ein. Dahinter steckt eine religiöse Veranstaltung, die sich an Kinder richtet. Immer wann es möglich gewesen ist, haben mein Team und ich an Sonn- und Feiertagen Buben und Mädchen in das Haus am Ölberg eingeladen. Ziel war es, den Kindern spielerisch biblische Geschichten näher zu bringen.

Meistens sind auch unser Sohn Nino und unsere Tochter Flora dabei gewesen. Zum Schluss gab es jedes Mal ein kleines Fest, auf dass sich alle Kinder freuten. Als Corona auf der Bildfläche erschien, mussten wir diese Veranstaltung leider streichen.

Hilfe durch die Großeltern

Worauf freuen Sie sich in Mühldorf am meisten?

Leonhardt : Als ich mit 19 Jahren zum evangelischen Glauben übergetreten bin, wurde der dazu offizielle Gottesdienst in Mühldorf in der Erlöserkirche gefeiert. Und genau dort ist jetzt mein neuer Wirkungskreis. Das ist wirklich eine Freude. Da mein Mann und ich nun je eine ganze Pfarrstelle innehaben, kann ich auch wieder Schul- und Konfirmandenunterricht geben.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Darauf freue ich mich schon. Dank wunderbarer Großeltern ist es uns möglich, zwei ganze Pfarrstellen zu besetzen.

Haben Sie schon erste Projekte im Sinn?

Leonhardt : Corona stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Vielleicht können wir nach der Pandemie Kirche überregional denken und sie mit neuen Ideen und Projekten füllen. Eine Frage in Mühldorf wird für mich sein: „Was tut den Familien gut?“ Generell ist es einfach großartig, nach den schweren Corona-Zeiten Menschen nun wieder auf wichtigen Stationen ihres Lebens wie Taufen und Hochzeiten begleiten zu dürfen.

Abschied Anfang Juli

Wann verabschieden Sie sich offiziell aus Waldkraiburg?

Leonhardt : Unser Abschluss-Gottesdienst mit Dekan Peter Bertram findet am Samstag, 3. Juli, um 14 Uhr in der Martin-Luther-Kirche statt. Meine Amtseinführung in Mühldorf ist für Sonntag, 25. Juli, um 10 Uhr in der Erlöserkirche geplant.Ursula Huckemeyer

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