300.000 Euro Sachschaden

Völlig ausgebrannt ist die Sattelzugmaschine in einer Werkshalle in der Geretsrieder Straße. Die Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude allerdings verhindern.
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Völlig ausgebrannt ist die Sattelzugmaschine in einer Werkshalle in der Geretsrieder Straße. Die Feuerwehrleute konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude allerdings verhindern.

Waldkraiburg - Auf rund 300.000 Euro schätzt die Polizei den Sachschaden, der entstand, als am Dienstagabend eine Sattelzugmaschine in einer Werkshalle vollständig ausbrannte. Von einer Brandstiftung geht die Polizei nicht aus.

Über die Integrierte Rettungsleitstelle wurde der Brand in einer Halle in der Geretsrieder Straße mitgeteilt. Wie das Polizeipräsidium in Rosenheim weiter mitteilt, waren die Feuerwehren aus Waldkraiburg, St. Erasmus und Pürten mit insgesamt 45 Mann zur Brandbekämpfung eingesetzt. Sie konnten ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude und der darin befindlichen Fahrzeuge und Maschinen verhindern.

Brandursache wohl technischer Defekt

Die Sattelzugmaschine mit Spezialkran ist völlig ausgebrannt, der Schaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 300000 Euro beziffert. Aufgrund der starken Verrußung im Gebäude konnten noch keine Angaben über mögliche Schäden an der Maschinenhalle getroffen werden. Personen wurden nicht verletzt.

Die Kriminalpolizeistation Mühldorf hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach derzeitigen Erkenntnissen sind keine Hinweise für eine vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung vorhanden, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Es dürfte vielmehr ein technischer Defekt als mögliche Brandursache in Frage kommen. Der Sattelzug wurde gegen 17 Uhr in der versperrten Maschinenhalle abgestellt. Keine 30 Minuten später meldete ein Zeuge den Brand auf dem Werksgelände.

re/Waldkraiburger Nachrichten

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