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Keine zusätzlichen Maßnahmen

210000 Euro für Waldkraiburger Spielplätze: Geld für Neuanschaffungen gibt es 2022 nicht

Im nächsten Jahr sind für Megakiss keine Maßnahmen eingeplant, auffällig ist nur, dass sich der Reinigungsbedarf zuletzt erhöht hat. Teilweise muss zweimal pro Woche der Platz gereinigt werden.
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Im nächsten Jahr sind für Megakiss keine Maßnahmen eingeplant, auffällig ist nur, dass sich der Reinigungsbedarf zuletzt erhöht hat. Teilweise muss zweimal pro Woche der Platz gereinigt werden.
  • Raphaela Lohmann
    VonRaphaela Lohmann
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Die große Me.G.A.Ki.s.S-Anlage oder den Spielplatz im Stadtpark kennen viele Kinder. Doch in Waldkraiburg gibt es in Zusammenarbeit für die Stadt und die Stadtbau noch einige Spielplätze mehr zu unterhalten. Und das kostet Geld. Wie viel genau, darüber hat jüngst der Stadtentwicklungsausschuss abgestimmt.

Waldkraiburg – Die große Me.G.A.Ki.s.S-Anlage oder den Spielplatz im Stadtpark kennen viele Kinder. Doch in Waldkraiburg gibt es in Zusammenarbeit für die Stadt und die Stadtbau noch einige Spielplätze mehr zu unterhalten. Und das kostet Geld. Wie viel genau, darüber hat jüngst der Stadtentwicklungsausschuss abgestimmt. In Sachen Spielplatz sieht Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) die Stadt gut aufgestellt: Es gibt die großen Plätze, aber auch viele kleinere, die sich über das Stadtgebiet und die Ortsteile verteilen. Insgesamt sind es 19, dazu kommen noch acht Bolzplätze, ein DTB-Minispielfeld, die Skater- und die Streetballanlage am Festplatz. Mal gibt es kleinere, mal gibt es größere Unterhaltsmaßnahmen. Manchmal müssen auch Geräte komplett ausgetauscht werden, weil sie nicht mehr den Sicherheitsansprüchen gerecht werden.

170 000 Euro nur für den Unterhalt

Nun hat die Stadtbau in Zusammenarbeit mit der Verwaltung für 2022 ein Spielplatzbau- und -unterhaltungsprogramm erstellt. „Es gibt in diesem Jahr nur Instandhaltungsmaßnahmen und nichts Neues“, sagte Pötzsch zu Beginn.

In Niederndorf soll eine Balkenwippe ersetzt werden, in St. Erasmus muss der Dachbelag des Spielturms erneuert werden, am Spielplatz Grüner Ring soll ein kleines Drehspiel das Angebot erweitern, im Fichtenweg braucht der schräge Aufgang eine Erneuerung, im Stadtpark braucht es einen Rieselaustausch und diverse Kleinreparaturen.

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Insgesamt rechnet die Stadt mit Kosten von insgesamt knapp 210 000 Euro. Davon entfallen allein 170 000 Euro auf den Unterhalt. Die restlichen Gelder verteilen sich auf nicht investive Erneuerungen (10 000 Euro), Erneuerung von Spielgeräten (14 000 Euro), Erneuerung von Anlagenteilen (7000 Euro) und den Neubau einer Ballspielanlage an den Stockbahnen Ebing (8000 Euro). „Wir halten die finanzielle Belastung gering“, sagte Pötzsch.

Zurückgestellt sind vorerst der Umbau der Skateranlage am Festplatz und der Neubau einer Calisthenics-Anlage. Diese Kosten waren im Rahmen der Finanzplanung für 2021 bis 2024 nicht zu veranschlagen, die Maßnahmen sollen bis 2025 verschoben werden.

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Für Richard Fischer darf in puncto Sicherheit nicht gespart werden. „Die Spielplätze haben hohe Sicherheitsstandards zu erfüllen. Hier darf nicht eingespart werden, sodass die Kinder nicht mehr spielen können.“ Da konnte ihn Pötzsch aber auch versichern, dass das eben nicht der Fall sein wird. „Die Stadtbau kontrolliert regelmäßig die Spielplätze. An der Sicherheit wird nicht gespart.“ Nur können eben keine zusätzlichen Maßnahmen ausgeführt werden. Öfter als in der Vergangenheit muss mittlerweile am Skaterplatz und an der Megakiss-Anlage gereinigt werden. Zum Teil zweimal pro Woche. Charlotte Konrad hofft auf ein Einsehen der Nutzer. „Das ist eine schlimme Müllablage. Da braucht es einen Appell, dass die Nutzer den Platz anders handhaben.“

Unklar war für sie auch noch, weshalb die Planungen für den Skaterplatz zurückgestellt sind oder ob er zurückgebaut werden soll. „Da gab es doch Gespräche mit den Jugendlichen.“

Platz mit Sponsoren entwickeln

Zurückgebaut werden soll der Platz auf jeden Fall, wie Bürgermeister Robert Pötzsch klar machte. Ja, es habe Gespräche gegeben, und man wollte sich nochmal zusammensetzen, wenn die Jugendlichen konkrete Ideen für den Skaterplatz haben. Dann würde man auch versuchen, Sponsoren ins Boot zu holen. „Bislang haben sich die Jugendlichen aber nicht mehr gemeldet.“ Wie Bauamtsleiter Carsten Schwunck noch anmerkte, wurde der Skaterplatz bereits 2020 aus den Planungen rausgenommen.

Der Stadtentwicklungsausschuss sprach sich einstimmig für das Spielplatzprogramm 2022 aus.

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