20.02.2020 – für Maria und Masoud Dornau aus Waldkraiburg gibt es kein besseres Hochzeitdatum

Sie sagen Ja zueinander: Maria Dornau und Masoud Shahabi-Pour, die am heutigen 20.02.2020 ihre standesamtliche Hochzeit im Waldkraiburger Rathaus feiern. Kennen gelernt haben sich die beiden bei einer Online-Partnervermittlung, die ihnen eine Übereinstimmung der besonderen Klasse attestierte.

Heiraten an ausgefallenen Daten ist beliebt. Am 20.02.2020 herrscht Andrang an vielen Standesämtern. Auch in Waldkraiburg. Hier wollen sich am heutigen Donnerstag vier Paare das Ja-Wort geben. Unter ihnen Maria Dornau und Masoud Shahabi-Pour.

Waldkraiburg – Auf den Blick hinaus in eine türkisblaue Seenlandschaft muss sie jetzt verzichten. Doch dafür schaut Maria Dornau nun täglich in die rehbraunen Augen ihres Herzallerliebsten. Die 30-jährige Restaurantfachfrau lebte die letzten neun Jahre im Allgäu, umgeben von grünen Wiesen, Bergen und glitzernden Badeseen. „Das war schon faszinierend“, gibt sie zu.

Über Online-Partnervermittlung kennen gelernt

Doch trotz idyllischer Panoramasicht an ihrem Wohnort verließ die junge Frau letztes Jahr der Liebe wegen ihre Wahlheimat. Sie entschied sich, nach Waldkraiburg umzusiedeln. Denn genau dort lebt Masoud Shahabi-Pour, der Mann ihrer Träume. Die beiden lernten sich über ein Internet-Portal kennen, waren gleich Feuer und Flamme füreinander.

„Das Schicksal hatte seine Hand im Spiel“

„Hier hatte das Schicksal seine Hand im Spiel“, davon ist der Bräutigam überzeugt. Die blonde Maria und der gebürtige Iraner erreichten bei der Online-Partnervermittlung 123 „Matching-Punkte“. Diese Zahl steht in der digitalen Liebeswelt für eine Übereinstimmung der besonderen Klasse.

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Die 30-jährige Braut stammt eigentlich aus Leipzig. Ihr Beruf führte sie aber ins Allgäu. Dort fühlte sie sich pudelwohl. Nur der passende Mann an ihrer Seite fehlte. Dank Internet sollte sich dieser Zustand bald ändern. Anfang 2018 fanden Maria und Masoud erst mal virtuell zueinander. Zahlreiche Telefonate und Whats-App-Nachrichten später war es dann soweit: Die Partnersuchenden lernten sich am 8. März 2018 persönlich kennen und tauschten tiefe Blicke aus.

Der Bräutigam hat Termin ausgesucht

Von diesem Tag an startete das Paar in eine andere Zeitrechnung. Die Zwei legten in Sachen Liebe quasi den Turbo-Gang ein. Bereits 2019 machte der Qualitätsingenieur seiner Auserwählten bei einem Gardasee-Urlaub den Antrag. Und das Hochzeitsdatum stand dann auch bald fest: Am 20.02.2020 wird aus Maria Dornau nicht Frau Shahabi-Pour – nein, der 37-jährige Bräutigam nimmt nach der standesamtlichen Trauung den Namen seiner Gattin an.

An Pfingsten wird auf Berghütte mit Freunden und Verwandten gefeiert

Das Datum für den offiziellen Schritt ins Leben zu zweit wählte Masoud aus. Immerhin kann „Mann“ sich dieses einmalige Datum besonders leicht merken. „Dass unser Hochzeitstag auf den Unsinnigen Donnerstag fällt, ist mir erst später aufgefallen“, lacht der Bräutigam, der genauso wie seine Verlobte mit dem Fasching eh nicht viel anfangen kann. Das fantastische Datum sei einfach für den Hochzeitstag ausschlaggebend gewesen. Am 20. Februar ist nach dem Standesamt allerdings nur eine kleine Feier geplant. Richtig hoch geht es bei den Turteltäubchen erst an Pfingsten her, wenn Freunde und Verwandte zu einer super Party auf eine Berghütte eingeladen werden.

Dort wird das Eheversprechen erneuert, eingebettet in einer freien Trauung unter weiß-blauem Himmel. „Es ist bereits alles organisiert und eingetütet“, erzählt das glückliche Paar, das mit „high five“ sein wohliges Zusammengehörigkeitsgefühl ausdrückt.

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Doch hoppla, plötzlich hat Maria doch noch eine entscheidende Frage an ihren Partner: „Gibt es für mich eigentlich zukünftig zwei Erinnerungsgeschenke an unsere Hochzeit? Einmal am 20. Februar und das andere Mal an dem Tag, auf den unsere freie Trauung fällt?“ Auf diese pikante Frage lässt sich Masoud momentan nichts Genaues entlocken. Er strahlt seine Maria verliebt an...

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