Volkstrauertag in Mößling: „Je länger die Kriege zurückliegen, umso wichtiger ist die Erinnerung!“

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60 Millionen Tote weltweit – diese hohe Opferzahl forderte der Zweite Weltkrieg.

339 gefallene Soldaten zählte man in Mühldorf, dazu die 150 Personen, die bei den Luftangriffen vom 19. März und 20. April 1945 ums Leben gekommen sind. Mühldorfs Bürgermeisterin Marianne Zollner nannte erschreckende Zahlen am Gedenktag zum bevorstehenden Volkstrauertag in Mößling. Niemals mehr dürfe sich dieses Leid wiederholen, mahnte sie zum Frieden. Es sei schließlich auch eine friedliche Revolution gewesen, ohne Blutvergießen, die vor 30 Jahren in der ehemaligen DDR den Weg zur Wiedervereinigung geebnet hätte. Man müsse einstehen für ein friedliches Europa, in welchem Hetze, Hass, Rassismus keine Rolle spielen sollten. In Erinnerung an die vielen Toten von gewaltvollen Auseinandersetzungen legten Zollner mit dem Vorstandsmitglied der KSK Mößling, Gerhard Nicklbauer, Kränze nieder. Den Gottesdienst hatte Pfarrvikar Piotr Wandachowicz zelebriert, die Blaskapelle Altmühldorf spielte das Lied vom guten Kameraden, Bayernhymne und Deutschlandlied. Enzinger

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