Vier vermisste Jugendliche geborgen: Übung der Wasserwacht

An der Wehranlage Engfurt wurde das Flachwasserschubboot einsatzbereit gemacht.

Mit der Meldung „Vier vermisste Jugendliche im Bereich des Flusses Isen“ rückte die Wasserwacht Töging-Winhöring mit 20 Kräften zu einer Einsatzübung aus. Angenommen wurde, dass Teilnehmer eines Jugendzeltlagers in der Nacht ausgebüxt waren und möglicherweise im Umfeld des Flusses umherirren.

Töging – Von Günzkofen aus machte sich ein Trupp Wasserretter zu Fuß, mit Schlauchboot und Rettungsbrett auf den Weg. Aufgabe war es, sowohl im Wasser als auch an den angrenzenden Uferbereichen nach den Jugendlichen zu suchen. An der Wehranlage Engfurt wurde das Flachwasserschubboot zu Wasser gelassen und in Richtung Günzkofen gesucht. Dieses Boot ist in erster Linie für Evakuierungen im Hochwasserfall gedacht, kann aber auch als Rettungsboot eingesetzt werden.

Nach kurzer Zeit konnten alle vier Gesuchten gefunden und gerettet werden. Drei Kinder befanden sich an Land, ein Jugendlicher musste aus dem Wasser gerettet werden. Besonders bewährte sich bei dieser Übung das Flachwasserschubboot. Trotz hoher Zuladung und einem sehr niedrigen Wasserstand konnten weite Strecken sogar mit Motorunterstützung bewältigt werden.

Die beiden Übungsleiter Michael Gerreser und Martin Wiedenmannott waren zufrieden mit den Leistungen ihrer Mannschaft. „Die Übungsziele „Kommunikation“ und „Verbesserung der Ortskenntnis“ konnten voll erreicht werden“, so Michael Gerreser. Die Isen ist nur selten das Ziel von Wasserwacht-Einsätzen. Deswegen diente die Übung vor allem der Verbesserung der Ortskunde der vielen jungen Wasserwachtler.

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