Vier Hunde bestehen Brauchbarkeitsprüfung

Die fünf geprüften Hunde mit Hundeführern, Hundeführerinnen und Prüfer. Herbst

Mühldorf. – Die erste Brauchbarkeitsprüfung der Kreisgruppe Altötting-Mühldorf des Ökologischen Jagdverbandes (ÖJV) verlief mit vier von fünf bestandenen Hunden sehr erfolgreich.

Wie vieles unterliegt auch die Jagd einem Wandel der Zeit. Nicht nur jagdliche Werte, sondern auch die Jagd an sich ändert sich. Eine alte Weisheit wird aber auch in Zukunft noch Bestand haben: „Jagd ohne Hund ist Schund“. Auch heute noch, im 21. Jahrhundert, sind Jäger auf die feinen Spürnasen ihrer vierbeinigen Begleiter angewiesen. Sollte das Wild nach dem Schuss oder nach einem Wildunfall nicht gleich an Ort und Stelle liegen, leisten Jagdhunde eine wichtige Aufgabe.

Um von ihren Hunden verschiedenster Rassen bestätigt zu bekommen, dieser Aufgabe gewachsen zu sein, traten fünf Hundeführer nach monatelanger, gemeinsamer Vorbereitung zur Prüfung an. Neben grundlegenden Dingen wie Leinenführigkeit oder einem verträglichen Umgang mit anderen Hunden wurde auch die Schussfestigkeit geprüft. Dabei muss sich der Hund von einem Schuss unbeeindruckt zeigen, ebenso muss er bei einer simulierten Jagd ruhig neben seinem Herrchen oder auch Frauchen sitzen bleiben. Im wichtigsten Fach mussten die Hunde zeigen, dass sie ein verletztes Reh auch tatsächlich finden können. Während alle Hunde die ersten Fächer erfolgreich bestanden hatten, konnte ein Hund das nach einer 400 Meter langen „Schweißfährte“ – der Jäger bezeichnet Blut als Schweiß – mit mindestens drei Richtungswechseln platzierte Reh nicht finden.

Das dreiköpfige Prüferteam gab sich dennoch zufrieden und vier Hunde bekamen ihre Brauchbarkeit zur Nachsuche auf Schalenwild bestätigt.

Der Ökologische Jagdverein ist ein 1988 gegründeter Jagdverband, der sich nach eigener Aussage der ökologischen Jagd verpflichtet hat.

Kommentare