Viel Schall und Rauch im Isental: „Christkindl anschießen“ der Annabrunner Böllerschützen

Böllerschützinnen und -schützen aus Annabrunn und Flossingkündigen auch in diesem Jahr wieder am letzten Samstag vor Weihnachten das Weihnachtsfest beim „Christkindl anschießen“ in der Nähe des Anna-Kircherl`s an. Der Abschluss ist wie in jedem Jahr der Salut aller Schützinnen und Schützen. Friedrich

Jedes Jahr, am letzten Samstag vor dem Heiligen Abend veranstalten die Böllerschützen der Annabrunner Tannengrün Schützen ihr „Christkindl anschießen“. Am Samstag, 21. Dezember, drei Tage vor dem heiligen Abend, wird dieses Weihnachtsschießen zum 36. Mal veranstaltet.

Annabrunn / Obertaufkirchen – Pünktlich, wenn Mesnerin Ursula Leonhardt mit dem Drei-Uhr-Läuten beginnt, werden die Böllerschüsse der Annabrunner Schützinnen und Schützen mit den Hörndlberg Schützen Flossing weithin zu hören sein. Dieses Brauchtum stammt eigentlich aus dem Berchtesgadener Land. Als 1984 von den Annabrunner Schützen einige die Böllerprüfung abgelegten, trugen sie sich mit dem Gedanken, das „Christkindl anschießen“ auch im Landkreis Mühldorf einzuführen.

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Drei Jahre später ging man mit den Hörndlberg Schützen aus Flossing eine freundschaftliche Verbindung ein und da sich in deren Reihen auch Böllerschützen befinden ergab es sich, dass man sich zu den jeweiligen Vereinsfesten und –feiern gegenseitig besucht.

Somit steht bei ihnen jedes Jahr, am letzten Samstag vor dem heiligen Abend, ein Besuch in Annabrunn bei Obertaufkirchen an und sie verstärken somit die 25 Tannengrün Böllerschützen. Pünktlich werden dann wiederum die über 100 Böllerschüsse die Stille und abgeschiedene Ruhe rund um den Ort und dem Kircherl in Annabrunn durchbrechen, um das nahe Weihnachtsfest anzukündigen. tf

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