VHS Schwindegg-Buchbach-Obertaufkirchen startet ins Wintersemester

Sie hofft auf eine Rückkehr zur Normalität: VHS-Geschäftsstellenleiterin Brigitte Perzl.
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Sie hofft auf eine Rückkehr zur Normalität: VHS-Geschäftsstellenleiterin Brigitte Perzl.

Im September kommt auch die VHS Schwindegg-Buchbach-Obertaufkirchen aus ihren um die Corona-Pause verlängerten Ferien. Geschäftsstellenleiterin Brigitte Perzl hat viel Zeit und Mühe investiert, dass es weiterhin zahlreiche Kurse und Angebote gibt.

Schwindegg/Buchbach/Obertaufkirchen – Im September kommt auch die VHS Schwindegg-Buchbach-Obertaufkirchen aus ihren um die Corona-Pause verlängerten Ferien. Seit dem Lockdown war es ruhig in den Räumlichkeiten der Volkshochschule, sei es in den Seminarräumen der Schwindegger Schule, in der Mehrzweckhalle der Gemeinde, der Schulküche in Buchbach oder der Gemeinde-Aula in Obertaufkirchen. Abgesehen von der Geschäftsstelle in Schwindegg, in der sich Brigitte Perzl darum kümmert, dass es weiterhin zahlreiche Kurse und Angebote gibt.

Ohne Hygienekonzept geht gar nichts

Dozenten finden, Räume organisieren, terminieren und die Anmeldungen managen. Darüber schwebt freilich das obligatorische Hygienekonzept, an dem die engagierte Geschäftsstellenleiterin, die auf eine über 30 Jahre lange Erfahrung im Büromanagement zurückblickt, gerade mit Hausmeistern und Schulvertretern arbeitet. „Es wird nicht leichter!“ Ausreichend große Klassenzimmer, eine mögliche Teilung von Kursen bei zu hohem Andrang und notfalls eine schnelle Absage der Kurse im Zuge einer Gefahrenlage. An all das muss Brigitte Perzl denken.

Natürlich: Damit sind Zusatzkosten und Einnahmeausfälle für die VHS verbunden. Aber man habe Rücklagen. Wichtig sei, ein Angebot der Erwachsenenbildung weiterhin zu gewährleisten. Man habe schließlich einen Auftrag zu erfüllen.

Und tatsächlich hat die VHS auch im Wintersemester wieder ein breites Kursangebot zu bieten: Sprachkurse, die sehr gefragten Gesundheitskurse, Kreativkurse, darunter Weidenflechten und Töpfern, sogar Kochen – bietet doch die Schulküche ausreichend Platz.

Theaterprogramm mit einem großen Fragezeichen

Nicht organisiert werden dagegen Führungen beispielsweise nach München ins Planetarium. „Die kamen zwar sehr gut an. Momentan sind sie aber zu gefährlich!“ Ein Fragezeichen steht immer noch hinter dem Theaterprogramm, an dem Brigitte Perzls Herz hängt. Das Programm dafür bis Dezember zusammenzustellen, habe sie allein 18 Stunden gekostet. Telefonieren, organisieren. „Die Theater sind sehr vorsichtig und bringen ewig lang kein Programm heraus.“

Aber der Aufwand ist es für die Geschäftsstellenleiterin wert, ist doch die Theatergemeinde, die an die Münchner angeschlossen ist, über den Landkreis hinaus bekannt und zieht Leute auch von weiter weg an.

Bleibe zu hoffen, dass die Theaterfreunde nicht aus Angst wegbleiben. Dazu kommt die Maskenpflicht während der Busfahrt zum Theater und im Theater selbst. In ihrem Rundbrief an die Theatergemeinde schreibt Brigitte Perzl: „Viele Änderungen und Neuerungen, die wir uns vor einem halben Jahr nicht träumen hätten lassen. Aber ich hoffe sehr, dass wir unser Interesse an Theater, Kultur und Unterhaltung nicht dadurch verlieren.“ Das Theaterprogramm werde demnächst im Gemeindeblatt und in der Zeitung veröffentlicht; im VHS-Katalog direkt ist es nicht zu finden.

VHS-Katalog liegt ab September aus

Der liegt – inklusive Anmeldeformularen – ab September in Geschäften, Banken, Kindergärten und in den Gemeinden aus. Online ist das VHS-Programm einsehbar und hat bereits für manche Anmeldungen übers Telefon gesorgt. Wenn die Daten aus früheren Kursteilnahmen in der Geschäftsstelle vorhanden sind, reicht ein Anruf aus.

Besonders die Gesundheitskurse locken wieder viele. Brigitte Perzl hofft, dass die Menschen in Zukunft auch wieder Spaß an den Kursen haben.

Das Anmeldeformular

und nähere Informationen finden Interessierte unter www.vhs-sbo.de

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