Verbundenheit mit dem Heimatort Polling gezeigt

Mit den bemalten Glaseiern zeigt sie ihre Verbundenheit. Wagner
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Mit den bemalten Glaseiern zeigt sie ihre Verbundenheit. Wagner

Die Pollingerin Marlene Haslinger lernt Glasbläserin und verschenkt Glaseier. Das war eine besondere Idee, die sie für das Osterfest 2020 hatte. Sie hat Glaseier hergestellt, mit Farbe bemalt und eingebrannt, um sie zu Ostern an die Menschen zu verschenken.

Polling – Eine besondere Idee hatte Marlene Haslinger aus Polling für das Osterfest 2020. Die 18-Jährige lebt seit drei Jahren in Zwiesel und erlernt dort den Beruf der Glasapparatebauerin, landläufig als Glasbläserin bezeichnet.

Schon mit 15 von Glasbläsern begeistert

Eine Kunst, die sie schon in jungen Jahren begeisterte, und für die sie mit 15 allein in den Bayerischen Wald nach Zwiesel gezogen ist, um diesen Beruf an der dortigen Glasfachschule zu erlernen. Derzeit geht es ihr genau wie allen anderen Schülern, sie arbeitet von zu Hause aus. Und sie ist, obwohl ihr Lebensmittelpunkt ansonsten im Bayerischen Wald liegt, wo sie auch nach ihrer Gesellenprüfung bleiben und arbeiten wird, ihrem Heimatort Polling nach wie vor verbunden.

Mit Glaseiern eine Freude machen

Hier ist sie aufgewachsen, hier lebt ihre Familie und hier hatte sie auch die Idee, den Pollingern zu Ostern eine Freude zu machen: „Es war mir ein Anliegen, den Menschen in unserer Gemeinde eine Freude zu bereiten. Also habe ich Glaseier hergestellt, mit Farbe bemalt und eingebrannt, um sie zu Ostern an die Menschen zu verschenken.“ +++ Tipp der Redaktion: Kennen Sie schon unseren kostenlosen Feierabend-Newsletter? Die Top-Themen der Region um 17 Uhr per E-Mail – sauber ausrecherchiert und aufgeschrieben von Ihrer OVB-Redaktion. Jetzt Newsletter ausprobieren!+++

Nachdem die Kirche Mariä Heimsuchung zu Ostern aufgesperrt war, um den Gläubigen die Möglichkeit zur Speisenweihe zu geben – man konnte sein Körbchen in die Kirche stellen und nach der Weihe durch Pfarrer Armin Thaller wieder abholen, natürlich unter Einhaltung aller Sicherheitsrichtlinien – stellte sie dort ihre kleinen Kunstwerke ab, damit sich jeder der dort hinkam, ein gläsernes Osterei mit nach Hause nehmen konnte.

Eine Aktion, mit der sie ihr Anliegen „Einfach den Menschen in dieser schweren Zeit eine Freude bereiten“ umsetzte. Dass dies gelang, unterstrichen die vielen Rückmeldungen, die sie aus der Bevölkerung erhielt.

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