Verbesserungen für Fußgänger und Autofahrer - Stadt setzt erste Erkenntnisse aus dem neuem Verkehrskonzept um

Dichtes Gedränge herrscht vor allem in den Morgen und Abendstunden an der Kreuzung vor der Innkanalbrücke. Dort will die Stadt Verbesserungen erreichen Honervogt
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Dichtes Gedränge herrscht vor allem in den Morgen und Abendstunden an der Kreuzung vor der Innkanalbrücke. Dort will die Stadt Verbesserungen erreichen Honervogt

Das Thema Verkehr wird Mühldorf in den nächsten Monaten stark beschäftigen. Grundlage für die weitere Entwicklung soll ein umfassendes Verkehrskonzept sein, das derzeit erstellt wird. Obwohl das gesamte Verkehrs-Konzept noch nicht vorliegt, will die Stadt einige Maßnahmen bereits im nächsten Frühjahr angehen.

Mühldorf – Drei kleinere Bauvorhaben zur Verbesserung des Auto- und Fußgängerverkehrs stellte Bürgermeisterin Marianne Zollner dem Bauausschuss vor, die alle die Innere Neumarkter Straße betreffen und bis Mai abgeschlossenen sein sollen. Auf Höhe der Bischof-von-Ketteler-Straße soll es eine Überquerungshilfe geben, damit Fußgänger leichter Richtung Bahnhofssteg gehen können. Sie wird 72 000 Euro kosten.

Ausfahrt am Rewe erleichtern

Am Rewe soll die Ausfahrt aus der Adolph-Kolping-Straße erleichtert werden. Linksabbieger behindern dort häufig den Verkehr und lassen lange Staus entstehen. Jetzt soll eine zusätzliche Abbiegespur zur Ausfahrt auf die Innere Neumarkter Straße geschaffen werden. Voraussetzung war ein Grundstückstausch mit dem Besitzer des Rewe-Gebäudes. Die Kosten bezifferte Zollner auf 33 000 Euro.

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Wichtigstes Vorhaben ist nach Einschätzung von Stadtbaumeisterin Birgit Weichselgartner die Verlängerung der Gradeausspur der Bürgermeister-Hess-Straße an der Innkanalbrücke. Auf der dortigen Nordumfahrung stauen sich meist Autos in Richtung Obi, weil Autos auf der Linksabbiegespur den Verkehr zur Nordtangente blockieren. Die Kosten belaufen sich auf 114000 Euro.

15 neuralgische Punkte für Radler

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15 neuralgische Punkte zur Verbesserung des Fuß- und Radwegenetzes enthält das gesamte Konzept, sagte Bürgermeisterin Marianne Zollner. Das sind: Überquerungshilfen für Fußgänger am Bahnhof, in der Münchner Straße, Berliner Straße, Main- Oder und Donaustraße, Radlwege oder Radspuren in der Inneren Neumarkter Straße, zwischen Katharinenplatz und Münchner Straße, auf dem Stadtplatz, an der Innbrücke, Ahamer- und Eichkapellenstraße und an der Äußeren Neumarkter Straße und dem Bahnhofsfußweg.

Noch keine Infos über Parkplätze

Zur Parkplatzproblematik konnte Zollner noch nichts sagen, sie wies aber darauf hin, dass die strittige Brunnuberstraße Thema im nächsten Verkehrsausschuss am Mittwoch, 6. November, sein wird.

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