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Urelefant zu Gast in Tüßling

Zusammengesetzt ergeben die Überreste einen Urelefanten: Christian Dietachmair, Projektleiter des Dinolands, Korbinian Engelmann, Leiter des Museums Mühldorf, und Diana Herrmann präsentieren Stoßzähne und Gebiss des Urelefanten.
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Zusammengesetzt ergeben die Überreste einen Urelefanten: Christian Dietachmair, Projektleiter des Dinolands, Korbinian Engelmann, Leiter des Museums Mühldorf, und Diana Herrmann präsentieren Stoßzähne und Gebiss des Urelefanten.

– Der Fund war eine Sensation: Am Ufer des Inns bei Mühldorf wurde 1971 das fast vollständige Skelett eines rund 12 Millionen alten Urelefanten entdeckt.

Ein Abguss der Schädelknochen des sogenannten Gomphotherium von Gweng mit einer Schulterhöhe von drei Metern und fünf Metern Körperlänge ist im Geschichtszentrum und Museum Mühldorf beheimatet. Jetzt ist er als Leihgabe im Dinopark von Schloss Tüßling bis 4. Oktober zu sehen.

Neben den großen Dino-Modellen erwarten die Besucher des Dinolands auch Fossilien in einer wissenschaftlich begleiteten Ausstellung. Das Museum Mühldorf steuert weitere Exponate bei, darunter versteinerte Stoß- und Backenzähne urzeitlicher Rüsseltiere.

Die Originalknochen und -zähne des kolossalen Urelefanten mit vier Stoßzähnen werden in der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie aufbewahrt. Abgüsse des Skeletts sind neben dem Museum in Mühldorf und dem Institut in München noch im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt, im Naturhistorischen Museum Basel und im City Museum Sendai in Japan zu sehen. hon

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