Unfallzahlen im Landkreis Mühldorf steigen

Die Zahl der Unfälle im Landkreis Mühldorfist leicht um 151 auf 3594 im Jahr 2019 gestiegen. Fib/Ess
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Die Zahl der Unfälle im Landkreis Mühldorfist leicht um 151 auf 3594 im Jahr 2019 gestiegen. Fib/Ess

ht Tote zu beklagen – Alkoholfahrten gehen um mehr als 15 Prozent zurück – Im Jahr 2019 ereigneten sich im Landkreis Mühldorf 3594 Verkehrsunfälle – 151 mehr im Vergleich zum Vorjahr. 620 Unfälle wurden wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort von der Polizei erfasst. Acht Menschen verloren auf den Straßen des Landkreises Mühldorf im Jahr 2019 ihr Leben.

Mühldorf – 

115 153 Fahrzeuge im Landkreis Mühldorf

Im Landkreis Mühldorf gab es im Jahr 2019 ein Kfz-Bestand von 115 153 Fahrzeugen. Die 3594 Unfälle ereigneten sich auf den 29,2 Kilometern Autobahn, 62,3 Kilometern Bundesstraßen, 177,7 Kilometern Staatsstraßen, 291,3 Kilometer Kreisstraßen und 1669,5 Kilometer Gemeindestraßen.

Als Hauptunfallursache wurden von der Polizei individuelle Fahrfehler verzeichnet. Die Zahl der Unfälle mit Alkohol verringerte sich im Jahr 2019 gegenüber 2018 um 15,9 Prozent. Im vergangenen Jahr wurden 39 Alkoholunfälle von der Polizei aufgenommen. 733 Unfälle kamen wegen Fehlern beim Abbiegen, Wenden und Ein- und Ausfahren zustande. Im Jahr davor waren es 759 Unfälle.

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An zweiter Stelle stehen 571 Unfälle, bei denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurde. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2018 eine Steigerung um 35,3 Prozent.

Auf den dritten Platz stehen die falsche Fahrbahnbenutzung und Verstöße gegen das Rechtsfahrgebot. Insgesamt wurden 284 dieser Unfälle von der Polizei aufgenommen, im Jahr 2018 waren es 285.

Überhöhte Geschwindigkeit war der Unfallgrund bei 165 Unfällen. Im Jahr 2018 wurden 178 dieser Unfälle registriert.

Beim Überholen und dem Vorbeifahren kam es im Jahr 2019 zu 90 Unfällen (117/2018). Die Vorfahrt wurde in 216 Fällen missachtet.

Verkehrsstraftaten sind gestiegen

Insgesamt 328 Verkehrsstraftaten wurden im Jahr 2019 begangen. Dies bedeutet gegenüber dem Jahr 2018 eine Steigerung um 25,7 Prozent.

Das Fahren ohne Fahrerlaubnis steht mit 187 Fällen an der Spitze der Verkehrsstraftaten. In 35 Fällen wurden andere Verkehrsteilnehmer genötigt. Im Jahr 2018 waren es 32 solcher Fälle. Die gefährlichen Eingriffe in den Straßenverkehr schlagen mit 32 Fällen zu Buche. Die gefährlichen Eingriffe im Straßenverkehr lagen bei 32 Fällen. Hier liegt ein Steigerung gegenüber dem Jahr 2018 um 33,3 Prozent vor. Um 50 Prozent von vier auf zwei Fälle sank die Körperverletzung bei den Verkehrsstraftaten. Zu 15 Beleidigungen im Straßenverkehr kam es im Jahr 2019. Im Vorjahr hatte die Polizei zehn dieser Delikte zu bearbeiten. Im letzten Jahr kam es zu eine Bedrohung im Straßenverkehr, im Jahr 2018 tauchte kein solcher Fall in der Polizeistatistik auf,

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