Kritik in der Gemeinderatssitzung

Kunstrasenplatz sorgt für Diskussionen: TSV Buchbach wehrt sich gegen Vorwürfe

Sportlich ein Aushängeschild: Die Fußballer des TSV Buchbach. Diskussionen gibt es darüber, ob der Verein einen Kunstrasenplatz bekommt.
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Sportlich ein Aushängeschild: Die Fußballer des TSV Buchbach. Diskussionen gibt es darüber, ob der Verein einen Kunstrasenplatz bekommt.
  • Josef Bauer
    vonJosef Bauer
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Der Vorstand des TSV Buchbach weist die Unterstellung zurück, dass der Verein ein umweltverschmutzender Wirtschaftsbetrieb sei. Man mache vielmehr den Buchbachern ein funktionierendes und günstiges Freizeitangebot.

Buchbach – Der Vorstand des TSV Buchbach wehrt sich gegen Vorwürfe in der Diskussion um den Allwetterplatz. Nach Angriffen in der Gemeinderatssitzung weist der Vorstand die Unterstellung zurück, dass der Verein ein umweltverschmutzender Wirtschaftsbetrieb sei. Der TSV mache stattdessen den Buchbachern ein funktionierendes und günstiges Freizeitangebot. Die alles geschehe ehrenamtlich, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme.

Vorteile für Allwetterplatz

„Die Fußballer vom TSV Buchbach haben, wie wahrscheinlich viele andere Vereine und Abteilungen auch, schon lange den Wunsch, einen eigenen Kunstrasenplatz zu besitzen“, schreibt Vereinsvorsitzender Anton Maier. „Sie haben es gesehen in Städten und Vereinen anderer Landkreise und erkannten sofort die Vorteile, wie stärkere Belastbarkeit, Witterungs- und Wachstums- unabhängige Benutzung und nicht zuletzt die verminderte Verletzungsgefahr.“

Die Gemeinde Buchbach sei im Herbst 2017 zusammen mit dem Leader-Programm auf den TSV zugegangen, um dem Wunsch Rechnung zu tragen. Mit den europäischen Geldern aus diesem Programm habe man das Vorhaben auch finanziell stemmen können. Die Realisierung legte die Gemeinde in die Hand des TSV Buchbach.

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„Wir starten als ehrenamtliche Funktionäre unentgeltlich in die Projektierung, sicherten in vielen abendlichen Besprechungen mit dem BLSV, mit Leader, Sponsoren und mit Planern in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Internationalen Fußballinstitut die Finanzierung und die Planung. “

Es gehe also keinesfalls um privaten Interessen des TSV Buchbach. „Wir sind ein Mehrspartenverein mit über 1400 Mitgliedern, der seit Jahrzehnten die Anerkennung der Gemeinnützigkeit besitzt. Wie kann man so einer Organisation private Interessen unterstellen?“

Verzicht auf Mikroplastik

Der TSV Buchbach habe auch mit weiteren möglichen Nutzern, um die Platznutzung so effektiv wie möglich zu gestalten. Die Schule in Buchbach, so die Vorstandschaft, und die Lebenshilfe Remmelberg seien hoch begeistert, dort tagsüber Sport anbieten zu können.

Auch den Vorwurf, Mikroplastik zu verwenden, wies die Vorstandsschaft zurück. „ wir haben daher schon im Frühjahr 2019 beschlossen, auf Mikroplastik zu verzichten“, betonte Maier und wies auf Umweltaktionen des Vereins wie das jährlich Ramadama hin.

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