Bauernland-Inn-Salzach will als Schaufenster der Region landwirtschaftliche Angebote besser vermarkten

Tourismusregion weiter stärken

Die Region Inn-Salzach als Tourismusziel vermarkten wollen Johanna Hartsperger (links), die Vorsitzende des Vereins "Bauernland Inn-Salzach", und Projektleiterin Gabriele Wolfmeier. Foto nl
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Die Region Inn-Salzach als Tourismusziel vermarkten wollen Johanna Hartsperger (links), die Vorsitzende des Vereins "Bauernland Inn-Salzach", und Projektleiterin Gabriele Wolfmeier. Foto nl

Aschau/Altötting - Als "Bauernland Inn-Salzach" soll die Region um die Landkreise Mühldorf und Altötting so bekannt werden wie der Chiemgau oder der Pfaffenwinkel. Das ist das Ziel des gleichnamigen Vereins, in dem sich seit Anfang des Jahres 90 Direktvermarkter, bäuerliche Gastronomie-, Freizeit- und Urlaubsbetriebe zusammengeschlossen haben. Jetzt haben Vorsitzende Johanna Hartsperger und Projektleiterin Gabriele Wolfmeier das Logo vorgestellt, mit dem sich das Bauernland Inn-Salzach als Marke präsentieren will.

"Wir haben kein Meer, keine Berge, aber mehr vom Land - Bauernland entdecken, erleben und genießen", ist der Slogan, mit dem sich die Region als Erholungs- und Erlebnisregion vorstellen soll. Das Logo in leuchtendem Blau und saftigem Grün zeigt stilisiert einen Fluss und eine junge Frau, die im Dirndl einen Freudensprung macht. Es soll Frische und Gastfreundlichkeit symbolisieren, strahle Lebensfreude, Vitalität und Wohlbefinden aus, erklärt Herbert Öller von der Burghauser Werbeagentur CFD, die das Logo entworfen hat. "Das Wichtigste ist, dass es für alle beteiligten Branchen passt", sagte er.

Und das ist auch den Vereinsverantwortlichen wichtig, es gehe nicht nur um die Vermarktung der Region als Urlaubsziel, sondern darum, der Landwirtschaft neue Absatzmöglichkeiten zu verschaffen. Von einer Förderung des ländlichen Tourismus profitiere die gesamte regionale Wertschöpfungskette, betonte Hartsperger, etwa können Direktvermarkter Urlaub-auf-Bauernhof-Betriebe mit regionalen Produkten beliefern.

"Die Marke soll weit über die Region hinaus bekannt werden", sagte Wolfmeier, "so erschließen sich ganz neue Möglichkeiten für die Landwirtschaft." Die drei großen Stützen des Vereins seien die beiden Landkreise Altötting und Mühldorf sowie der Verein, wichtig sei aber auch die Mitarbeit und die Vernetzung aller Beteiligten. "Nur so können wir das Bauernland Inn-Salzach als besondere Region mit einem interessanten Angebot am Markt positionieren", sagte sie.

Mit dem Logo sollen jetzt Flyer, eine Broschüre und ein Internetauftritt entworfen werden, erklärte Wolfmeier den weiteren Ablauf. Darin können sich auch die einzelnen Betriebe vorstellen. Ab April 2011 kann sich das Bauernland Inn-Salzach dann auf Messen, Märkten und in der Fachwelt präsentieren. Finanziert wird das Projekt neben den Mitgliedsbeiträgen, Unterstützung der Landkreise, und der Eigenleistung der Mitglieder mit Geldern aus dem europäischen Leader-Programm, mit dem die EU den ländlichen Raum stärken will. Die Förderzusage erhielt der Verein im Sommer. nl

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