Nachruf

Lotte Schmidinger †

Taufkirchen – Der Lebensweg von Lotte Schmidinger endete im Kreise ihrer Familie nach über dreimonatiger stationärer Behandlung infolge einer schweren Gehirnblutung.

Für die gläubige Frau war es letztendlich eine Erlösung.

Ihr Leben begann am 21. März 1941 in Kraiburg und sie wuchs als Älteste von vier Geschwistern auf. Ihre Schwester Hannelore starb bereits mit 14 Jahren. Nach der Schulzeit und dem Besuch einer Hauswirtschaftsschule arbeitete sie kurze Zeit in der Bäckerei Kotter in Mühldorf. Bis zu ihrer Heirat im Jahr 1962 mit Georg Schmidinger war sie für ihre Eltern eine große Stütze. Nach der Heirat unterstützte sie ihren Gatten beim gemeinsamen Aufbau einer Schreinerei, Wohnhaus und Werkstatt wurden in Weiß errichtet. Für ihre zwei Töchter Lilo und Angela und für Sohn Georg war sie immer eine liebevolle Mama, die drei Enkel Stefan, Susanne und Michaela bereicherten ihr Leben. Neben der Sorge um ihre Familie gehörte ihr Leben besonders auch der Arbeit in der Schreinerei sowie der gesamten Buchführung des Betriebs. Auch nach der Übergabe an Sohn Georg war sie immer wieder in der Schreinerei anzutreffen. Schwer war für sie der plötzliche Tod ihres Gatten im Jahr 2004. In ihrer Freizeit gehörten das Bergwandern, öfter auch Reisen und Urlaubsfahrten zu beliebten Alltagsabwechslungen. Viel Wert legte sie auch auf ihren großen Gemüsegarten. Die Verstorbene war aktives Mitglied beim Seniorenclub und ging gerne zum wöchentlichen Frauenturnen des TSV. Sehr beliebt waren auch die sonntäglichen Kaffeefahrten mit ihren Freundinnen. Obwohl in den letzten Jahren schon gesundheitlich etwas angeschlagen, durfte sie immer in dieser geliebten Runde dabei sein. Jetzt bleibt der Platz von Freundin Lotte bei den Treffen leer. fim

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