Enge Zusammenarbeit mit anderen Volkhochschulen

Susanne Rakobrandt übernimmt: VHS Schwindegg-Buchbach-Obertaufkirchen mit neuer Führung

Das neue Team der Volkshochschule: Vorsitzende Susanne Rakobrandt, Schriftführerin Dorothee Greilmeier und Geschäftsstellenleiterin Brigitte Perzl (vorne von links), dahinter Franz Ehgartner, Bürgermeister der Gemeinde Obertaufkirchen, Thomas Einwang, Bürgermeister der Gemeinde Buchbach, stellvertretender VHS-Vorsitzender Don Cockburn, und Roland Kamhuber, Bürgermeister der Gemeinde Schwindegg.
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Das neue Team der Volkshochschule: Vorsitzende Susanne Rakobrandt, Schriftführerin Dorothee Greilmeier und Geschäftsstellenleiterin Brigitte Perzl (vorne von links), dahinter Franz Ehgartner, Bürgermeister der Gemeinde Obertaufkirchen, Thomas Einwang, Bürgermeister der Gemeinde Buchbach, stellvertretender VHS-Vorsitzender Don Cockburn, und Roland Kamhuber, Bürgermeister der Gemeinde Schwindegg.
  • Nicole Sutherland
    vonNicole Sutherland
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Insgesamt befindet sich die Volkshochschule Schwindegg-Buchbach-Obertaufkirchen in ruhigem Fahrwasser. Bei den Neuwahlen wurden Susanne Rakobrandt zur Vorsitzenden und Don Cockburn zum Stellvertreter gewählt. Schriftführerin wurde Dorothee Greilmeier und Thomas Einwang Kassier.

Schwindegg – Insgesamt befindet sich die Volkshochschule Schwindegg-Buchbach-Obertaufkirchen, die von den drei Gemeinden getragen wird, in ruhigem Fahrwasser und kann positiv in die Zukunft blicken. Bei den Neuwahlen wurde zudem ein neues Vorstandsteam gewählt. Dabei wurden Susanne Rakobrandt zur Vorsitzenden und Don Cockburn zum Stellvertreter gewählt. Als Schriftführerin wurde Dorothee Greilmeier und Thomas Einwang zum Kassierer gewählt. Als Rechnungsprüfer wurden Heinrich Oberreitmeier und Georg Kronseder gewählt.

Franz Huber ist ein Glücksfall für die VHS

Verabschiedet wurde Erhard Rabenseifner, der die Gemeinde Buchbach bei der VHS zehn Jahre vertrat. Als Neuzugang wurde Klaus Jürgen Falk begrüßt.

Franz Huber, der zehn Jahre lang die Volkshochschule geleitet hatte, wird zu einem anderen Zeitpunkt verabschiedet. Susanne Rakobrandt bezeichnete es als „Glücksfall für die VHS, dass Franz Huber sie so lange geleitet hat. Er habe sie modernisiert und finanziell gut aufgestellt. Seit Jahren werden keine Zuschüsse der Gemeinde mehr benötigt.“

Gesundheits- und Sprachkurse immer gut besucht

Auch Schwindeggs Bürgermeister Roland Kamhuber betonte, dass Franz Huber die VHS hervorragend geleitet hat. Er wies zudem auf die Bedeutung der Volkshochschule als gutes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit hin.

Ein Rückblick auf das Jahr 2019 bei der Mitgliederversammlung im Schwindegger Bürgerhaus zeigte, dass die Gesundheits- und Sprachkurse immer gut besucht waren. Daneben fanden aber auch Veranstaltungen statt, wie etwa der Besuch des Planetariums in München. Der Datenschutz wurde mit der Firma Kufer und mit der VHS Mühldorf aktualisiert. Die Zusammenarbeit mit den anderen VHS des Landkreises war konstruktiv und wurde insbesondere mit der VHS Haag ausgebaut.

Weniger Einnahmen eingeplant

59 Kurse fanden statt. Davon waren 21 Gesundheitskurse und neun Sprachkurse. Die Theatergemeinde, die seit Jahren zuverlässig von Brigitte Perzl und Elvira Brettschneider geleitet wird, besuchte elf Theaterveranstaltungen. Die Theaterbesuche werden in einer Kooperation mit der VHS Haag durchgeführt. Die Homepage wurde von Don Cockburn gestaltet, der sich auch um Bekanntmachungen kümmerte.

Susanne Rakobrandt hob sein Engagement hervor. Anlässlich der Genehmigung des Haushaltsvoranschlages berichtete Buchbachs Bürgermeister Thomas Einwang von reduzierten Berechnungen. Da davon ausgegangen werde, dass durch Corona weniger Kurse und Theaterbesuche stattfinden, wurden die Teilnehmergebühren, Theaterfahrten und Dozentenhonorare reduziert berechnet. Daher kann von einer Differenz von rund 5000 Euro ausgegangen werden, die aber durch die Rücklagen finanziert werden kann. Der Haushaltsvoranschlag wurde einstimmig genehmigt.

Digitale Vorträge als Anregung

Als Wunsch trug Professor Hermann Mohnkopf vor, digitale Vorträge ins Programm aufzunehmen. Dazu wäre ein Laptop für rund 700 Euro nötig. Heinrich Oberreitmeier bot seine Unterstützung an. Seine Bank könnte leihweise ein Gerät zur Verfügung stellen. Auch die Firma Kufer bietet leihweise Geräte an. Als Programm wurde Go To Meeting vorgeschlagen. Als Themengebiete werden Theaterprogramme, unterhaltsame Vorträge oder Online-Yoga-Kurse vorgeschlagen. Noch zu klären war die Frage, inwieweit dies für die VHS profitabel wäre.

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