Suchtambulanzen: Anlaufstelle in Töging geplant

Einrichtung bald in Nähe des Bahnhofs: Einrichtungsleiterin Alexandra Bohn stellt Maßnahme im Stadtrat vor

Töging – In der jüngsten Töginger Stadtratssitzung wurde bekannt, dass die Suchtambulanzen aus Mühldorf und Altötting in Töging eine gemeinsame Erstanlaufstelle errichten wollen.

Gefördert wird das landkreis- und diözesenübergreifende Projekt, das in den ehemaligen Geschäftsräumen des Schlecker in der Wolfgang-Leeb-Straße 16 entstehen soll, vom Bezirk Oberbayern.

Hemmschwellen abbauen

Wie Einrichtungsleiterin Alexandra Bohn von der Caritas aus Mühldorf betonte, werde es zwar keine Fachambulanz, wie in den beiden Kreisstädten sein. „Die Erfahrung zeigt, dass Suchtkranke möglichst wenig Hemmschwellen brauchen“, erklärte ihr Kollege Albert Seitz aus Altötting. Sobald die Süchtigen sich also zu ihrer Sucht bekannt hätten, sei es dann einfacher, sie an die passende Einrichtung weiter zu vermitteln.

Deswegen begrüßten alle Fraktionen die Planungen zur Einrichtung einer solchen Hilfsstelle in der Nähe des Bahnhofs: „Dann ist es auch deutlich einfacher für Betroffene, von hier oder aus Nachbargemeinden zu erreichen“, sagte Tögings zweite Bürgermeisterin Renate Kreitmeyer (CSU). pbj

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