Straßensanierung in Buchbach: Neuralgische Punkte sollen Vorrang haben

Der Bauausschuss auf Exkursion: Franz Stoiber, Leiter des technischen Bauamtes, erläuterte den Mitgliedern (hier Michael Leinfelder, Bürgermeister Thomas Einwang, Wilhelm Fischer, Manfred Rott, Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Kammerer sowie Konrad Folger von der Bauverwaltung/von links) wie man im Fall der Herrnbergstraße in Ranoldsberg vorgehen sollte. Schwarz
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Der Bauausschuss auf Exkursion: Franz Stoiber, Leiter des technischen Bauamtes, erläuterte den Mitgliedern (hier Michael Leinfelder, Bürgermeister Thomas Einwang, Wilhelm Fischer, Manfred Rott, Zweiter Bürgermeister Karl-Heinz Kammerer sowie Konrad Folger von der Bauverwaltung/von links) wie man im Fall der Herrnbergstraße in Ranoldsberg vorgehen sollte. Schwarz

Jedes Jahr muss die Marktgemeinde Geld in den Unterhalt ihrer Straßen investieren. Dazu wird jedes Jahr eine Prioritätenliste erstellt, die im Lauf des Jahres abgearbeitet wird.

Buchbach –  Dieses Mal hat sich der Bauausschuss an verschiedenen neuralgischen Punkten auf den Buchbacher Straßen selbst einen Überblick verschafft und dem Marktgemeinderat eine Empfehlung ausgesprochen, der den Empfehlungen einstimmig folgte.

Zufahrt nach Remelberg erneuern

So wird beispielsweise die Zufahrt nach Remelberg erneuert. Hier bekomme man Fördermittel vom Amt für ländliche Entwicklung, informierte Bürgermeister Thomas Einwang (CSU/Parteifreie/Wahlvorschlag Ranoldsberg). Er ergänzte, dass die Anlieger bereit sind, sich an den Planungskosten zu beteiligen.

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Eine neue Decke bekommt ein Teil der Herrnbergstraße. Ebenfalls im Fokus sind Wimbauer- und die Erlbachstraße. Hier muss Franz Stoiber, Leiter des technischen Bauamtes, erst die Kosten ermitteln. Dann wird der Marktgemeinderat entscheiden, was wann zu tun ist. Das Gleiche gilt auch für die Zufahrtsstraße nach Engolding. Hier ist eine Komplettsanierung fällig, Fördermittel gibt es allerdings keine, informierte Einwang. Er werde aber, wie man es stets handhabe, das Gespräch mit den Anwohnern wegen einer möglichen finanziellen Beteiligung suchen. Franz Bauer (CSU) ergänzte, dass man hier frühzeitig den Kontakt zu den Versorgern suchen müsse, damit die Straße nicht noch einmal aufgerissen werden müsse.

Geeignetes Planungsbüro gesucht

Für die Gemeindeverbindungsstraße Kienrathing-Peitzing muss die Verwaltung erst ein geeignetes Planungsbüro suchen, das den Entwurf einer Vorplanung aufstellt, mit der man dann die weiteren Schritte planen kann. Einen Abstecher nach Ranoldsberg machte der Bauausschuss ebenfalls. Hier begutachtete er die Herrnbergstraße, die ebenfalls in keinem guten Zustand ist. Hier werden ebenfalls eine neue Decke sowie das neue Setzen von Straßenbegrenzungen fällig. In der Georg-Loher-Straße fehlen ausreichend Parkmöglichkeiten für Autos. Deshalb wird gleich zu Beginn der Straße auf einem Grundstück, das der Marktgemeinde gehört, mit einfachen Mitteln ein Parkplatz errichtet werden.

Gemeinde muss für Ladesäulen sorgen

Da die Gemeinde sich an dem Förderprojekt „LandMobil““ beteiligt, muss sie neben einem E-Carsharing-Fahrzeug auch für entsprechende Ladesäulen sorgen. Hier hatte Bürgermeister Einwang zuerst zwei Parkplätze vor dem Rathaus und der Sparkassenfilliale im Sinn.

Das wurde bereits im Bauausschuss kritisch gesehen. Im Marktgemeinderat entschied man sich als Strandort für die Trafostation in der Pappelallee. Dort soll eine Standsäule mit zwei Ladestationen entstehen, wie Bürgermeister Einwang auf Nachfrage von Josef Hargasser (Umland Buchbach) erläuterte.

Ladeplätze müssen befestigt werden

Franz Bauer merkte an, dass die Ladeplätze befestigt und gekennzeichnet werden müssen, damit sie nicht als Parkplätze missbraucht werden. Josef Genzinger (Umland Buchbach) wollte wissen, ob die beiden Ladesäulen kostenlos benutzt werden können. Doch Bürgermeister Einwang machte klar, dass der genutzte Strom bezahlt werden muss. Josef Hargasser (Umlandliste Buchbach) ergänzte grinsend, dass nicht mit Bargeld bezahlt werden könne. Thomas Einwang flachste zurück, dass man aber darüber nachdenken könnte, einen Tankwart einzustellen.

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