Personal am Limit

Stationsschließungen im Mühldorfer Krankenhaus wegen Corona-Ausbrüchen

400 Mitarbeiter sollen bis Freitag in den Häusern des InnKlinikums geimpft sein. Das ist nur ein Teil der insgesamt 2800 Mitarbeiter. Viele stehen auf Wartelisten und warten auf den Impfstoff.
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400 Mitarbeiter sollen bis Freitag in den Häusern des InnKlinikums geimpft sein. Das ist nur ein Teil der insgesamt 2800 Mitarbeiter. Viele stehen auf Wartelisten und warten auf den Impfstoff.
  • Josef Enzinger
    vonJosef Enzinger
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Krankenhäuser stehen aufgrund neuer Corona-Ausbrüchen vor riesigen Herausforderungen. Der Vorstandsvorsitzende des InnKlinikum Altötting und Mühldorf, Thomas Ewald, sagt: „Die Kollegen arbeiten am Limit!“

Mühldorf – Rund 400 Mitarbeiter werden bis zum Freitag (22. Januar 2021) geimpft sein, viele warten auf das Eintreffen des Impfstoffs. „Die Impfbereitschaft bei den Mitarbeitern des InnKlinikum ist groß und dafür sind wir sehr dankbar“, so der Vorstandsvorsitzende des InnKlinikum Altötting und Mühldorf, Thomas Ewald.

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Insgesamt 2.800 Mitarbeiter im Krankenhaus

Derweil hat das Klinikum aber mit einem anderen Problem zu kämpfen: Stationsschließungen durch Ausbrüche stellen die Klinikleitung vor zusätzliche Herausforderungen. 70 der 400 Mitarbeiter werden bereits zum zweiten Mal geimpft, teilt Pressesprecher Mike Schmitzer mit. „Überwiegend handelt es sich dabei um Beschäftigte, die für die Versorgung von Covid-Patienten eingesetzt sind. Diese haben Vorrang“, informiert Schmitzer, der auf 2.800 Mitarbeiter verweist, die an den vier Standorten des InnKlinikums beschäftigt sind. Es gebe Wartelisten, der limitierende Faktor sei die derzeit mangelhafte Verfügbarkeit der Impfstoffe.

Impfstoff lässt auf sich warten

Von einer Entspannung der Lage am InnKlinikum könne nicht die Rede sein, betont Ewald. „Auch wenn die Zahl der Covid-Patienten und Verdachtsfälle zurückgegangen ist, sind alle vier Kliniken ausgelastet, die Kollegen arbeiten am Limit.“ Wie in vielen anderen Kliniken bundesweit müsse auch das InnKlinikum zudem immer wieder Abteilungen zeitweise schließen, weil sich Mitarbeiter infiziert hatten oder als Kontaktpersonen in Quarantäne begeben mussten. Aus diesem Grund konnten laut Pressemitteilung des InnKlinikums in den letzten Tagen auch einige geplante Kaiserschnittgeburten in der Geburtshilfe in Mühldorf nicht durchgeführt werden.

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