Start im Landkreis ist gut gelungen: Interview mit Schulamtsdirektorin Gabriele Rottmüller

Die vierte Klasseder Grundschule Schwindegg hat 24 Schulkinder, Klasslehrer ist Matthias Bachl. Jetzt wurde die Klasse zu zwei Gruppen mit je zwölf Kindern geteilt, damit die Sicherheitsmaßgaben eingehalten werden können. Die zweite Gruppe wird von Elisabeth Müller geleitet. Friedrich
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Die vierte Klasseder Grundschule Schwindegg hat 24 Schulkinder, Klasslehrer ist Matthias Bachl. Jetzt wurde die Klasse zu zwei Gruppen mit je zwölf Kindern geteilt, damit die Sicherheitsmaßgaben eingehalten werden können. Die zweite Gruppe wird von Elisabeth Müller geleitet. Friedrich

Mühldorf – Die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Mühldorf kehren schrittweise wieder an die Schulen zurück. Wir sprachen mit Schulamtsdirektorin Gabriele Rottmüller vom Mühldorfer Schulamt über den Neustart der Schulen im Landkreis. Wissen wollten wir auch, wie die Öffnung der Schulen im Landkreis weiter geplant ist und die Vorbereitungen für die Prüfungen laufen.

Die ersten Schülerinnen und Schüler gehen wieder in die Schule. Wie ist der Neustart im Landkreis gelaufen?

Gabriele Rottmüller: Durch sehr gründliche Vorbereitungen und wohl durchdachte Hygienekonzepte an den Schulen, ist der Start gut gelungen.

Die Schülerinnen und Schüler halten sich an die vorgegebenen Regeln und sind froh, dass sie die Schule wieder live erleben dürfen. Dies ist natürlich auch den Lehrerinnen und Lehrern zu danken, die mit großer Umsicht und Feinfühligkeit die Schüler begleiten.

Welche Klassen kommen als nächste mit dem Schulbesuch dran?

Rottmüller: Derzeit besuchen die Abschlussklassen und die Klassen, die im nächsten Jahr den Abschluss machen unsere Mittelschulen. In der Grundschule sind es die 4. Klassen, die den Präsenzunterricht besuchen. Die 1. Klassen folgen am 18. Mai. und ebenfalls am 18. Mai startet zudem die 5. Jahrgangsstufe. .Dabei werden die Klassen stundenreduziert und in verschiedenen Blockmodellen oder im rollierenden Verfahren unterrichtet.

Dies richtet sich nach der Lage vor Ort, hier sind immer die räumlichen und personellen Ressourcen zu beachten.

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Wie geht es insgesamt nach den Pfingstferien weiter? Kommen nach Pfingsten alle Schülerinnen und Schüler wieder in die Schule?

Rottmüller: DerzeitGenaue Aussagen können von Seiten des Schulamtes Mühldorf am Inn noch nicht getroffen werden, da uns die Vorgaben aus dem Kultusministerium noch nicht vorliegen.

Es gibt offiziell allerdings den „Fahrplan“, den Herr Staatsminister Piazolo vorgestellt hat, also nach Pfingsten die restlichen Klassen - er machte allerdings die Einschränkung, „wenn es das Infektionsgeschehen zulässt“. Daher warten wir ab, welche Vorgaben wir erhalten, um dann sorgfältig die nötigen Schritte zu planen.

Wie laufen die Vorbereitungen für die Abschlüsse an den Mittelschulen und den vierten Klassen mit dem Übertritt in weiterführende Schulen?

Rottmüller:Die Vorbereitungen für die Prüfungen sind von den Schulleitern und den Kolleginnen und Kollegen sehr umsichtig und professionell getroffen worden.

Erste mündliche Prüfungen starten und auch die Projektprüfungen in den berufsorientierenden Zweigen werden in leicht modifizierte Form durchgeführt; d. h. es wird hier noch einmal ganz besonders auf Hygienemaßnahmen und auch die Abstandswahrung geachtet.

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Wie sehen Sie das kommende Schuljahr im Landkreis Mühldorf?

Rottmüller:Die Planungen für das kommende Schuljahr laufen wie in allen anderen Schuljahren auch. Wie sich allerdings der Präsenzunterricht gestaltet, kann keiner wirklich vorhersagen. Das ist von der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen abhängig und muss sicherlich gut geplant werden. Interview: Josef Bauer

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