Stadt tritt Landmobile nicht bei

Die Satdt Mühldorfsetzt bei der E-Mobilität auf die Zzusammenerbeit mit ihren Stadtwerken. DPS
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Die Satdt Mühldorfsetzt bei der E-Mobilität auf die Zzusammenerbeit mit ihren Stadtwerken. DPS

Ausschuss der Stadt Mühldorf lehnt Mitgliedschaft mit 8:1 Stimmen ab

Mühldorf¨– Die Stadt Mühldorf wird nicht Mitglied im Verein „Landmobile“. Der Haupt- und Kulturausschuss lehnte in seiner letzten Sitzung eine Mitgliedschaft ab. Die Stadt will die dreijährige Phase der Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem Landkreis Mühldorf mit seinen Gemeinden, die dem Verein beigetreten sind, abwarten.

Bürgermeisterin Marianne Zollner machte deutlich, dass die Stadt Mühldorf zusammen mit ihren Stadtwerken auf dem Gebiet der E-Autos schon recht aktiv ist. „Die Stadtwerke treiben die Umsetzung bei der E-Mobilität professionell voran“, erklärte Zollner. Die Kosten eines Beitritts liegen bei 2000 Euro.

Stadtwerke für E-Mobilität

Der Verein „Landmobile“, ein Projekt der Ländlichen Entwicklung in Bayern, setzt sich für eine nachhaltige Mobilitätswende ein und bietet Netzwerk, Plattform und Lösungen für engagierte Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger zur Verwirklichung ihrer Ideen für mehr Elektromobilität auf dem Land.

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Der Verein setzt Schwerpunkte im Bereich der Mobilität und der Regionalentwicklung. Damit sollen das Umweltbewusstsein, die Eigenverantwortung und das Eigenengagement gefördert werden.

Der Landkreis Mühldorf wird seit 2017 in die Modellregion „landmobile“ aufgenommen und wir seitdem vom Verein kostenlos bei Projekten zur Elektromobilität unterstützt. Dazu kommen E-Auto-Projekte in Ampfing, Buchbachm Haag, Maitenbeth, Neumarkt-St. Veit, Oberbergkirchen, Obertaufkirchen, Schwindsegg und Waldkraiburg. „Damit diese Projekte in dieser Intensität weitergeführt werden können, muss der Landkreis Mühldorf dem landmobile e.V. beitreten. Dadurch kann die Projektbegleitung weiter in Anspruch genommen werden“, erklärte Landrat Georg Huber. Der Mitgliedsbeitrag beträgt 11000 Euro im Jahr. Der Landkreis ist seit dem letzten Jahr Mitglied im Verein „Landmobile“.

Bedarfsorientierte Sharing-Angebote

Die dritte Stufe des ÖPNV-Gesamtkonzepts des Landkreises beinhaltet die bedarfsorientierte Flächenerschließung im gesamten Landkreis Mühldorf.

Diese soll mit Hilfe von bedarfsorientierten Sharing-Angeboten rund um die Uhr führen. In diesem Angebot soll der Lieferservice für Lebensmittel oder der Hol- und Bringservice für ältere und kranke Personen zu einer dauerhaften Mobilitätswende im Landkreis führen.. „Diese Mobilitätsangebote erweitern bedarfsgerecht den zukünftigen ÖPNV. Das neuartige Sharing-Modell wird in Verbindung mit dem ÖPNV-Gesamtkonzept für den Landkreis mit sechs ausgewählten Kommunen etabliert und über einen Zeitraum von knapp drei Jahren erprobt“, sagte der Landrat.

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