Stadt soll Laternen schneller auf LED umrüsten

Die alten Lampen haben in Zeiten des Klimawandels keine Daseinsberechtigung mehr: Klaus Ferber in der Geierstraße in Mößling. honervogt

Mühldorf. – Warum nur stehen in so vielen Straßen noch alte Straßenlaternen, wenn Energiesparen doch das Gebot der Stunde ist?

Das fragt sich Klaus Ferber, der in Mößling in der Geierstraße wohnt und jeden Tag auf die alten Laternen blickt. „Die Stadt sollte sie doch eigentlich längst durch energiesparende LED-Lampen ersetzen“, fordert er.

Die Stadt sieht das tatsächlich ähnlich und hat vor fünf Jahren begonnen, die Straßenlaternen auf LED-Lampen umzurüsten. Dafür stellt sie jährlich ein Budget von knapp 120 000 Euro zur Verfügung.

Erreicht wurde damit, dass etwa die Hälfte aller Lampen im Stadtgebiet inzwischen LED-Lampen sind, sagt Stadtwerkechef Alfred Lehmnann. Die in den neuen Wohngebieten ohnehin, dazu kommen alte, die schrittweise ausgetauscht würden. In Zahlen: 3540 Straßenlaternen gibt es in Mühldorf, 1870 davon sind laut Lehman neue LED-Lampen.

„Wir tauschen die stromintensiven Lampen natürlich zuerst aus“, sagt der Stadtwerkechef über die Umrüstung. Wann die Lampen in der Geierstraße und anderen Straßen Mößlings dran sind, kann er noch nicht sagen. Die Kosten für jeden Austausch beziffert er auf 650 bis 700 Euro.

Seit 2015 hat die Stadt nach Angaben von Bürgermeisterin Marianne Zollner dank der Umrüstung den Stromverbrauch der Straßenlaternen von 1,4 Millionen Kilowattstunden auf 930 000 gesenkt. Bei diesem Wert müsse berücksichtigt werden, dass die Zahl der Straßenlaternen durch die Neubaugebiete deutlich zugenommen habe. hon

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