Stadt regelt Umgang mit Sterbefällen

Mühldorf. – Zum aktuellen Zeitpunkt besteht in Bayern bereits eine große Anzahl an Empfehlungen und Handlungsanweisungen, die genauestens beachtet werden müssen, das teilt die Kreisstadt Mühldorf mit.

Zusätzlich werden folgende Regelungen für die städtischen Friedhöfe getroffen:

1. Öffnungszeiten des Friedhofs und Aufbahrung in Leichenboxen: derzeit keine Einschränkung.

2. Sofortmaßnahmen: Reduzierung der Bestuhlung in der Aussegnungshalle am Friedhof Nord auf maximal 20 Stühle, die im Abstand von 1,5 Metern aufgestellt werden sollen, analog zur Regelung in der Gastronomie laut der Pressekonferenz von Ministerpräsident Söder am 16. März um 10 Uhr. Es werden keine Stehplätze zur Verfügung gestellt.

3. Verabschiedungen und Beerdigungen: Verzicht auf die Öffentlichkeit und nur im privaten Personenkreis, der möglichst klein gehalten werden soll. Es wird dringend empfohlen, in Todesanzeigen zur Trauerfeier keine Information über den Zeitpunkt zu veröffentlichen und nicht mehr als 20 Personen zuzulassen.

4. Urnenbeisetzungen (nur in Ausnahmefällen): Hier gelten die gleichen Empfehlungen wie bei den Beerdigungen. Wenn möglich sollte keine Trauerfeier in der Aussegnungshalle stattfinden.

6. Älteren und kranken Personen wird nahegelegt, vorerst nicht mehr an Beerdigungen teilzunehmen.

7. Es wird empfohlen, eine Liste der anwesenden Personen zu führen.

Diese Regelungen gelten, vorbehaltlich neuerer Informationen bis vorerst Dienstag, 31. März. Die Kreisstadt Mühldorf gibt ausdrücklich zu bedenken, dass sich diese Anordnungen jederzeit verändern können.

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