Stadt Neumarkt-St. Veit geht neue Wege im Kampf gegen das Unkraut

Erst wurde die Straße gereinigt, dann das Fugenmittel aufgetragen.
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Erst wurde die Straße gereinigt, dann das Fugenmittel aufgetragen.

Expoxidharz und Quarzsand sollen die Ausbreitung von Löwenzahn und Co. eindämmen

Neumarkt-St. Veit – Der Löwenzahn hat Überhand genommen und sich auch auf den Straßen ausgebreitet. Deswegen hat die Stadt Neumarkt-St. Veit nun ein neues Verfahren angewendet, um das Pflanzenwachstum an Bordsteinen und Fugen einzudämmen. Der Städtische Bauhof versucht in der Johannesstraße (500 Meter), am Bauhof (150 Meter) und beim Oberen Tor (50 Meter) mit einer Fugenvermörtelung das Unkrautwachstum einzudämmen.

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Zuerst wurden mit einer Spezialkehrmaschine, die im Frontbereich eine Hochdruckspülanlage montiert hat, die Fugen in zwei Durchläufen gesäubert von Unkraut und Dreck, gleichzeitig wurden die freigesetzten Materialien im Rückbereich der Kehrmaschine die Materialien abgesaugt. Im Nachgang hat der Bauhof die Fugen mit einer zweikomponentigen Fugenmasse – basierend aus Expoxidharz und Quarzsand verfugt – die für die Belastungsklasse im Straßenbereich ausreichend ist und zudem wasserdurchlässig ist Wie Neumarkts Bauhofleiter Martin Wolf mitteilt, sei diese Variante der Verfugung als Versuch gestartet worden, um seitlich die Entwässerungsrinnen der Straßen von Unkraut dauerhaft zu befreien.

Geringer Arbeitsaufwand, maximaler Nutzen

„Zudem hat dieses Fugenmaterial einen geringeren Arbeitsaufwand als das herkömmliche Verschlämmen mit Zementmörtel“, erklärt Wolf. Sollte sich dieses Material bewähren, wird man künftig öfters auf diese beiden Komponenten zurückgreifen, heißt es dazu vom Bauhof. Stadt Neumarkt-St. Veit

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