Spatenstich für neue Gemeindeverbindungsstraße nach Thalham

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Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte Obertaufkirchens Bürgermeister Franz Ehgartner, beim Spatenstich zum Neubau der Gemeindeverbindungsstraße, eine Reihe von Gästen begrüßen. Zudem wird nach Fertigstellung der Verbindungsstraße der Bahnübergang Thalham geschlossen und rückgebaut.

Obertaufkirchen – Bei dem Spatenstich waren Projektingenieurin Helga Hobelsberger-Götze von der DB-Netz AG, Diplomingenieur (FH) Alexander Reindl vom Ingenieurbüro Behringer & Partner, Bürgermeister Franz Ehgartner und Volker Landgraf, Geschäftsleitender Beamter der Gemeinde Obertaufkirchen, sowie Florian und Helmut junior Maihammer, welche für die Erdarbeiten und Baumaßnahmen verantwortlich sind. Für den Rückbau des Bahnübergangs und die Neuanbindung des Ortsteils Thalham über die neue Gemeindestraße zur Kreisstraße MÜ 30 liegt seit Juli 2018 der Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes vor. Bei der Verbindungsstraße handelt es sich um eine vorgezogene Maßnahme im Zuge des Bahnprojektes ABS 38 für den zweigleisigen Ausbau und zur Elektrifizierung der 145 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen München, Mühldorf und Freilassing.

In Abstimmung mit der Bahn erfolgt der Neubau der Gemeindestraße durch die Gemeinde Obertaufkirchen, der Rückbau des bisherigen Bahnübergangs liegt in der Verantwortung der DB Netz AG. Mit dem Spatenstich erfolgte zugleich der Beginn der Bauarbeiten für die neue Gemeindeverbindungsstraße. Bis zum Oktober 2020 soll die neue Verbindung fertiggestellt sein und anschließend für den Verkehr freigegeben werden. Im Anschluss erfolgt der Rückbau des bestehenden Bahnüberganges in Thalham, sowie auch der in Rampeltsham. Die Finanzierung der Baumaßnahme richtet sich nach dem kürzlich zugunsten der Kommunen geänderten Eisenbahnkreuzungsgesetz. Danach verteilen sich die Gesamtkosten von voraussichtlich rund 1,8 Millionen Euro zur Hälfte auf den Bund, zu einem Drittel auf die Bahn und zu einem Sechstel auf den Freistaat Bayern. Bei der Gemeinde Obertaufkirchen verbleiben lediglich ein Drittel, der noch vor der Gesetzesänderung, angefallenen Planungskosten.

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