Spatenstich am Kindergarten Heldenstein: Bis zum Sommer soll alles fertig sein

Große Freude beim Spatenstich(von links): Josef Bernhart, Anton Lehner junior, Bürgermeister Helmut Kirmeier, Dr. Stefan Hajek, Kindergartenleiterin Corina Kimmel, Ulrich Wunder, Christian Nieberle, Anton Lehner und Kaplan Markus Nappert. Sixt-Majcen

Es ist vollbracht: Der erste Spatenstich für den Anbau an den Kindergarten St. Rupert ist gesetzt. Bauherr ist die Erzdiözese München, die Gemeinde Heldenstein übernimmt 73 Prozent der Kosten, maximal 1,9 Millionen Euro

Heldenstein – .Die Entscheidung für den Bau eines Kindergartens gestaltete sich nicht einfach. Im Kindergarten wie auch in der Kinderkrippe waren Betreuungsplätze in Heldenstein knapp, der Bau eines gemeindlichen Kinderhauses stand 2016 im Raum. Doch der Gemeinderat kippte den Entschluss, stattdessen sollten Kinderkrippe und Kindergarten getrennt gebaut werden.

Zwei Gruppenräumeim neuen Anbau

Die Kinderkrippe feierte erst vor wenigen Wochen Einweihung, beim Kindergarten haben die Planungen etwas länger gedauert. Jetzt endlich folgte der offizielle Spatenstich, der auch für die Kinder im Kindergarten aufregend war. Die Bagger brummten im Umfeld, der Grundriss des Anbaus an den bestehenden Kindergarten ist an den Fundamentgräben erkennbar. Zuvor aber legten die Kleinen angesichts der betriebsamen Bagger los mit dem Lied: „Wer will fleißige Handwerker seh’n, der muss zu uns Kindern geh’n“.

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Das Ende der Diskussion

Die Zweifel bleiben

Ulrich Wunder, Leiter des Pfarrverbandes Mühldorf, freute sich mit den Kindern und ihren Betreuerinnen auf die Fertigstellung des Kindergartengebäudes. In einem Anbau östlich des bestehenden Kindergartens entstehen zwei weitere Gruppenräume für jeweils 25 Kinder. Damit bietet der Kindergarten mit insgesamt vier Gruppen auch ohne Container ausreichend Platz zur Betreuung. Weitere Räume im neuen Anbau werden für Küche, Essen, als Mehrzweckraum, zum Schlafen, als Nebenräume erstellt, dazu Toiletten, Lager, Garderobe und Putzraum.

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Bauträger für den Anbau ist die Kirchenstiftung Heldenstein. Die geschätzten Kosten liegen bei rund 2,2 Millionen Euro. Die Gemeinde Heldenstein übernimmt 73 Prozent der Gesamtkosten, aber nur bis zu 1,9 Millionen Euro. Weil aber eine Klausel in einer entsprechende Finanzierungsvereinbarung mit der Erzdiözese unklar formuliert war, hat sich der Bau des Kindergartens weiter verzögert. Architekt Stefan Hajek wünschte allen, dass die Bauzeit zügig läuft, bis es im Sommer 2020 heißen wird: „Raus aus den Containern und rein in den Kindergarten“. Bürgermeister Helmut Kirmeier wünschte ebenfalls, dass die Bauzeiten gut und im Zeitplan verlaufen, und den Betreuerinnen gute Nerven für die Zeit, bis alles fertig ist. Dem Kindergartenförderverein bereitete er mit einem Scheck über 500 Euro und seinen Wünschen für einen guten Verlauf große Freude, wofür sich Vorsitzende Andrea Müller bedankte.

Kaplan Markus Nappert erbat Gottes Segen für einen unfallfreien Bau.

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