Spatenanstich für das Projekt „R.A.T.T.E.N“ in Rattenkirchen

Alle helfen zusammen: (von links) Tina Garreis (Verwaltung), Bürgermeister Rainer Greilmeier, stellvertretender Bürgermeister Hermann Bauer, Georg Thalmeier (Gartenbau), Michael Ott (Gartenbau), Fabian Deißenböck (Gartenbau), Sebastian Nützl (Firma Neudecker), Daniela Reingruber (Architektin) und Franz Meier (Bauhof).
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Alle helfen zusammen: (von links) Tina Garreis (Verwaltung), Bürgermeister Rainer Greilmeier, stellvertretender Bürgermeister Hermann Bauer, Georg Thalmeier (Gartenbau), Michael Ott (Gartenbau), Fabian Deißenböck (Gartenbau), Sebastian Nützl (Firma Neudecker), Daniela Reingruber (Architektin) und Franz Meier (Bauhof).

Rattenkirchen – Mit dem Spatenstich für das Projekt „R.A.T.T.E.N.“ und dem Spatenstich für die Nahwärmeversorgung der geplanten Kindertageseinrichtung startete die Gemeinde Rattenkirchen die Baumaßnahmen von zwei wichtigen Projekten.

Das Ziel des Projekts mit dem ungewöhnlichen Namen „R.A.T.T.E.N.“ wird erst deutlich, wenn man weiß, dass dieses Wort für Ruhe, Aktivität, Treffen, Teilhabe, Erlebnis und Natur steht. In zwei Workshops wurde mit Bürgern aus Rattenkirchen der Inhalt der Maßnahme erarbeitet. Schlagworte waren Inklusion, generationenübergreifende Treffpunkte, Stärkung der dezentralen Erholungsfunktion und naturnahe Erlebnisangebote.

Als Grundidee wurde die Reaktivierung des Weges vom Alten Pfarrhof zur Kirche aufgenommen. Hinzu kommen der Bräuweiher, der dort angedachte Dorfplatz sowie der Spielplatz am Bäckerweiher als weitere Elemente des Projektes.

Aus dieser Grundidee und dem Input der Bürger wurde unter der Leitung der Landschaftsarchitektin Daniela Reingruber zunächst ein Konzept und anschließend eine detaillierte Planung, für die durch das Landratsamt Mühldorf die Baugenehmigung unter verschiedenen Auflagen erteilt wurde.

Eine Rolle für dieses Projekt spielte auch der ehemalige Pfarradministrator Martin Ringhof. Erst durch sein persönliches Engagement war es möglich, den Bräuweiher für die Gemeinde zu erwerben und so den Weg für die gesamte Maßnahme zu ebnen.

Bürgermeister Rainer Greilmeier dankte in seiner Ansprache anlässlich des Spatenstichs Pfarrer Ringhof für seine Bemühungen. Der zweite Teil des Spatenstichs betrifft die Nahwärmeversorgung der geplanten Kindertageseinrichtung und des Pfarrhauses. Die Gemeinde betreibt seit 2009 eine Hackschnitzelheizung zum Heizen des Bürgerhauses. Nachdem die Trasse der Versorgungsleitung vom Bürgerhaus zur Kita direkt auf dem Pfarrerweg liegt, müssen diese beiden Projekte verschmelzen.

In seiner Rede hob der Bürgermeister hervor, dass man zum Gelingen eines solchen Projektes gute Partner benötigt, auf der einen Seite eine gute Planung, auf der anderen Seite auch gute Landschaftsbauer und Installateure, die das Geplante umsetzen. Solch ein Projekt könne nur zusammen gelingen. krl

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