Seine Familie und sein Garten sind das Wichtigste

Der Jubilar freute sich über die zahlreichen Glückwünsche – trotz der ausgefallenen Feier. RE

Buchbach – Aufgrund der aktuellen Corona-Situation konnte Josef Bobenstetter seinen 90.

Geburtstag nicht so feiern, wie er es gerne getan hätte. Trotzdem ist der Jubilar voller Lebensfreude und verbringt seinen Alltag jetzt natürlich erst recht in seinem Haus mit Garten. Dabei wird er von seiner Irma und der Familie seines Sohnes Anton voll umsorgt.

Natürlich fehlen ihm jetzt vor allem der Fußball und die Seniorennachmittage.

Josef (Bepp) Bobenstetter wurde am 7. April 1930 in Lacken in der Gemeinde Perach am Inn geboren, wuchs dort auf und besuchte die örtliche Volksschule.

Anschließend absolvierte er eine Lehre als Kfz-Mechaniker in Altötting und arbeitete dort bis 1953, ehe er zur Firma Ellinger, später Feldhofer, in Buchbach wechselte. Im März 1958 veränderte sich der Jubilar beruflich und war ab da bis zum Renteneintritt 1991 am Bundeswehrflughafen in Erding beschäftigt. Dort hatte er einen verantwortungsvollen Job mit der Reparatur und Umrüstung von Bodengeräten und bei der Kfz-Staffel. Dafür musste er weite Reisen unternehmen, oftmals nach Norddeutschland, aber auch ins Ausland wie nach Beja in Portugal, Goose Bay in Kanada und Washington.

Während seiner beruf lichen Tätigkeit in Buchbach lernte er seine Frau Irma, geborene Koller, kennen, die er 1956 heiratete. Die Familie vervollständigen Sohn Anton mit Schwiegertochter Elisabeth und drei Enkelsöhne, die ihm besonders am Herzen liegen.

Der Jubilar ist bekannt für den steten Einsatz für seine Familie, aber auch für seine große Freude an seinem Garten und am Fußball, die er wohl seinem Sohn, dem ehemaligen Trainer der Buch bacher Regionalligamannschaft, weitergegeben hat. Er selbst lässt es mittlerweile ruhiger angehen, beschäftigt sich mit seiner Briefmarkensammlung und informiert sich täglich in der Zeitung. Er hofft, dass es mit dem Fußball bald weitergeht und er wieder regelmäßig die Andachten im Zellbrünnl besuchen kann.

Die Glückwünsche hat der Jubilar über Telefon und sonstige Medien entgegengenommen. Weitere werden ihm sicher nach dem Ende der Ausgangsbeschränkungen überbracht werden. ram

Kommentare