Sein größtes Hobby ist Fußballschauen

Adolf Kneißl feierte seinen 85. Geburtstag im Kreis seiner Familie. stettner

Ampfing – Adolf Kneißl wurde in Mühldorf am 11. März 1935 geboren.

Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist er dann in Zangberg: Nach dem Unterricht half er bei Hofarbeiten auf dem Hof seines Paten. Zur beruflichen Laufbahn wählte er das Handwerk des Malers und Lackierers. Dies erlernte er in Waldwinkel bei den Salesianern. Nach seiner Ausbildung wechselte er nach Mühldorf zur Firma Mutzl, bevor er 1971 bei der Bahn eine Stellung annahm und dort bis zur Rente blieb.

Geheiratet hat er seine Elli im Oktober 1959 – erst im letzten Jahr konnten die beiden ihre diamantene Hochzeit feiern. Ehevermittlerin bei den beiden war seine Mutter. Denn die zwei waren Nachbarn und wohnten gegenüber. Eines Tages ging seine Mutter auf Elli zu und sagte: „Du Mädl, komm mal rüber.“ Und schon sei es passiert gewesen.

Nach der Hochzeit zog das junge Paar ins Elternhaus von Adolf Kneißl. Zwei Kinder machten das Glück perfekt. Inzwischen hat sich der Familienkreis um sechs Enkelkinder vergrößert.

Die beiden nützten ihre gemeinsame Zeit und unternahmen viele Schiffs- und Flugreisen. Auch mit dem Auto ging es zu vielen Zielen.

Aber das größte Hobby ist das gemeinsame Fußballschauen. Dabei hat der Jubilar keinen bevorzugten Verein: „Wir schauen jedes Spiel an“, so Adolf Kneißl. „Aber wenn ich gefragt werde, so schlägt doch mein Herz für 1860.“

Adolf Kneißl ist froh, dass sie früher schon viele Reisen gemacht haben, denn jetzt lässt der Gesundheitszustand nur noch kleinere Ausflüge zu. Für Vereine blieb nicht viel Zeit – aber der Stammtisch zweimal wöchentlich beim Globus wird nicht versäumt. Auch mit dem Rommespielen oder dem Mühldorfer Anzeiger Lesen wird so manche Stunde verbracht. Seine größte Freude ist, wenn die Kinder und Enkelkinder kommen – da rührt sich dann was im Hause Kneißl.

Und so wird der Jubilar auch seine Geburtstagsfeier im Kreise der Familie begehen. Auch Ampfings Bürgermeister Josef Grundner überbrachte die Wünsche der Gemeinde mit Wein und einem Ampfinger Gutschein. stn

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