Nachruf

Franz Zierlinger

Schwindegg – Im Kreise seiner Familie ist Franz Zierlinger am 23.

Mai friedlich entschlafen. Franz Zierlinger wurde am 18. Mai 1928 im Rosenhügel, damals Gemeinde Krumau, in Südböhmen geboren. Zusammen mit seiner Schwester Maria wuchs er dort auf. Nach dem Besuch der dortigen Volksschule erlernte er den Beruf des Papiermachers. Kurz vor Kriegsende wurde er 1945, als 17-Jähriger, zur Wehrmacht eingezogen. Nach Kriegsende musste die gesamte Familie ihre geliebte Heimat verlassen und alle kamen ins Lager nach Pürten. Im Anschluss wurde die Familie zu verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben verteilt. So kamen Franz, Maria und ihre Mutter Aloisia nach Schönbach, Gemeinde Schwindegg, die Großeltern nach Schwind ach zum Schoadhammerbauer. Kurze Zeit später fand der Verstorbene eine Beschäftigung beim Ziegelwerk Meindl in Dorfen, dort war er über zehn Jahre beschäftigt. Im Jahr 1954 wurde seine Tochter Irmgard geboren. Im Jahr 1956 bekam der Verstorbene eine Anstellung bei der Deutschen Bundesbahn und war dort bis zu seiner Rente im Jahr 1988 beschäftigt. Bereits im Jahr 1958 begann er sich in Schwindach ein Eigenheim zu erbauen und vier Jahre später heiratete er seine Verlobte Franziska Hörl. Nach seinem Ruhestand konnte er sich ganz seinem Hobby der Imkerei widmen und er war dabei stets ein gern gesehener Gast beim Imkerverein Stierberg. Zudem machte er gerne Autofahrten in die nähere und weitere Umgebung, doch vor vier Jahren, mit fortgeschrittenem Alter, wurde dieses Hobby für ihn zu anstrengend. Dazu kamen in den letzten beiden Jahren einige Krankenhausaufenthalte und diese erschwerten sein Leben zusehends. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Beerdigung im engsten Familienkreis statt. tf

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