KSK Schwindegg gegen das Vergessen

Schwindegg –. Auch wenn die KSK Schwindegg das 100-jährige Gründungsfest nicht im großen Stil feiert, so soll es trotzdem ein gebührendes Fest werden.

Da es auch in diesem Jahr keine Ehrungen gab, sollen diese dann im nächsten Jahr zusammengefasst nachgeholt werden.

In seinem Rückblick stellte Vorsitzender Alois Fuchs fest, dass wiederum eine Reihe von Vereinsveranstaltungen inner- und außerhalb des Gemeindegebietes besucht wurden. Wiederum beteiligte man sich beim gemeindlichen Ferienprogramm, ein großer Erfolg, denn es hatten sich über 40 Kinder angemeldet. Die eigene Christbaumversteigerung war auch gut besucht. Bei hohen Geburtstagen wurden die Mitglieder besucht und ihnen Geschenke überreicht.

Vier Mitglieder sind im letzten Jahr verstorben, zwei Personen kamen neu dazu, somit hat sich die Mitgliederzahl auf 188 verringert, davon sind zwei Personen noch Kriegsteilnehmer.

Die Vorstandschaft sammelten an Allerheiligen vor dem Friedhof für den Bund Deutscher Kriegsgräber und erzielten dabei ein neues Rekordsammelergebnis von 1 142 Euro, vom Verein wurde der Betrag noch um 50 Euro aufgestockt. Am Volkstrauertag wurde den gefallenen, vermissten und verstorbenen Kriegern gedacht, die Trauerfeier wurde musikalisch von der Musikkapelle Schwindegg gestaltet, dafür bedankte sich Fuchs. Seit über 25 Jahre pflegt Alois Sonnleitner das Kriegerdenkmal, dafür dankte ihm Fuchs. Mehrmals im Jahr werden dort die Blumenschalen gewechselt und in der Adventszeit schmückt ein Christbaum das Denkmal.

Zum Abschluss bedankte sich Fuchs bei der Fahnenabordnung, die bei allen kirchlichen und weltlichen Festen, sowie Beerdigungen von Mitgliedern den Verein würdig vertreten haben. Nachdem Schriftführer Gerhard Eschle das letztjährige Protokoll der Versammlung verlas, gab Kassierer Helmut Folger einen ausführlichen Kassenbericht ab. Dabei konnte er ein Plus vermelden und stellte fest, dass für das 100-jährige Gründungsfest einen Betrag angespart werden kann.

Bürgermeister Dr. Karl Dürner bedankte sich in seinem Grußwort bei der gesamten Vorstandschaft für deren Einsatz. Zugleich stellte er die KSK als einen bodenständigen Verein dar und für die gute Zusammenarbeit in den letzten 18 Jahren. Außerdem bedankte er sich bei der Vorstandschaft und den Mitgliedern, dass sie beim alljährlichen Volkstrauertag, auf das Leid, das die Menschen durch Kriege und Gewaltherrschaft ertragen mussten, hinweisen, und dies der jüngeren Generation ins Gedächtnis rufen.

Er halte es für wichtig, dass die Jugend an das Vereinsgeschehen herangeführt wird, damit der Verein erhalten bleibt. Deshalb erhofft sich Dürner, dass sich viele junge Schwindegger dem Verein anschließen, damit die Tradition, im Ort aufrecht erhalten bleibt.

In diesem Jahr soll es wieder einen Vereinsausflug geben. Dieser findet am Sonntag, 26. Juni statt und geht zum Schloss Linderhof und ins Kloster Ettal.

Zum Abschluss gab Vorstand Fuchs noch bereits feststehende Termine bekannt, die von der KSK Schwindegg besucht werden. tf

Kommentare