Nachruf auf Werner Brem aus Schwindegg

Nachruf Werner Brem
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Werner Brem aus Schwindegg ist verstorben.

Im engsten Familienkreis wurde Werner Brem in Walkersaich zu Grabe getragen.

Schwindegg – Er war dort einer derjenigen, die 1972 die Eingliederung zur Gemeinde Schwindegg vorangetrieben und mitgetragen hatten. Der Verstorbene war zunächst Gemeinderat in Walkersaich und dann bis 1978 in Schwindegg, wo er maßgeblich an der Gebietsreform mitarbeitete.

Werner Brem wurde am 1. Februar 1944 in Jihlava (Iglau) in Tschechien geboren und wuchs bis 1945 dort auf. Mit seiner Familie musste er die Heimat verlassen und gelangte über einige Stationen nach Huttenwang im Allgäu.

Dort pachtete die Familie einen Hof. Werner Brem verbrachte dort bis zu seinem 19. Geburtstag seine Kindheit und Jugend. Trotz einer Rückenerkrankung arbeitete der Verstorbene dort mit, ebenso auf dem Hof, den die Familie 1963 in Hassenham bei Walkers aich erwarb. Als 1970 sein Vater verstarb, bewältigte er die Landwirtschaft mit seiner Mutter.

1972 lernte er Katharina Fürfanger aus Rattenkirchen kennen und heiratete sie ein Jahr später in Altötting. Das Paar übernahm den elterlichen Hof. Aus der harmonischen Ehe gingen die vier Kinder Werner, Katharina, Konrad und Maria hervor.

Brem war neben dem Gemeinderat auch im Pfarrgemeinderat, im Schützenverein, in der Marianischen Männerkongregation, der KSK und der freiwilligen Feuerwehr als aktives Mitglied tätig. Aufgrund der Einschränkungen konnten die Vereine von ihrem Mitglied am offenen Grab keinen Abschied nehmen.

Im Jahr 2002 übergab der Verstorbene den stattlichen Hof an Sohn Werner, dem er weiterhin stets eine Hilfe war.

Große Freude kam bei dem Familienmenschen auf, wenn seine zehn Enkel ihn besuchten.

Sein größtes Hobby waren Ausflüge in die Berge und nach Tirol, zu seiner dort lebenden Tochter Maria.

Von einer schweren Krankheit konnte sich Werner Brem nicht mehr erholen. Er verstarb überraschend im Haager Krankenhaus. tf

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