Schwindegg: Bürgermeister Dürners letzte Amtshandlung

Letzte Amtshandlung: Dr. Karl Dürner (links) übergab den neuen Bürgermeister Roland Kamhuber (rechts) die Amtskette, alle Schlüssel für die Gebäulichkeiten der Gemeinde und gratuliert seinem Nachfolger. Friedrich
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Letzte Amtshandlung: Dr. Karl Dürner (links) übergab den neuen Bürgermeister Roland Kamhuber (rechts) die Amtskette, alle Schlüssel für die Gebäulichkeiten der Gemeinde und gratuliert seinem Nachfolger. Friedrich

Bei einer Feierstunde, bei der alle Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sowie des Bauhofes Schwindegg anwesend waren, verabschiedete sich der bisherige Bürgermeister Dr. Karl Dürner. Gleichzeitig übergab er seinem Nachfolger Roland Kamhuber alle Schlüssel für die Gebäude sowie die Amtskette.

Schwindegg – Sie ist mit den Wappen von Schwindegg und Walkersaich versehen und trägt die Namen der bisherigen drei Bürgermeister.

In seiner Rede stellte Dr. Dürner fest, dass er seinem Nachfolger eine intakte Gemeinde übergibt. Trotzdem warte auf diesen in den kommenden Jahren viel Arbeit. Eine davon wird die Beschaffung von Baugrund sowie der Ausbau der zweigleisigen Bahnstrecke sein. Zudem bedankte sich Dr. Dürner bei den Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes, mit denen es immer ein gutes Miteinander gab und alle an einem Strang zogen.

Seinem Nachfolger gab er mit auf den Weg, dass auf ihn oft Schwierigkeiten zukommen werden und er als Bürgermeister neutral die Sache angehen müsse. Dürner sitzt weiter im Gemeinderat, damit er sich im Hintergrund weiter für die Gemeinde einsetzen kann.

Seinem Nachfolger schrieb er ins Stammbuch, dass er sich nicht von Parteivorgaben leiten lassen soll, sondern auf die Bedürfnisse der Bürger eingehen und für sie immer ein offenes Ohr haben soll. Soweit es von Roland Kamhuber gewünscht wird, werde er ihm stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wichtig für Kamhuber werde sein mit der gesamten Verwaltung und dem Bauhof zusammen zu arbeiten.

In seiner kurzen Ansprache sagte Kamhuber, dass er versuchen werde, sich schnell einzuarbeiten und sich dabei auf seine Verwaltung verlassen werde. Er wird jetzt schnellstens die erforderlichen Kurse in Angriff nehmen, denn er weiß, dass sehr viel Arbeit auf ihn wartet. Geschäftsstellenleiter Hans Braunhuber überreichte Kamhuber einem Blumenstrauß mit den Worten: „Diesen Strauß sollen sie an ihre Gattin weitereichen, denn in den nächsten Wochen wird sie ihre Monika sehr wenig sehen“. tf

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