Schwierige Themen treffen die Pfarrei Polling

Versammlung der Marianischen Männerkongregation geprägt von Nachwuchssorgen

Polling – Nach dem von Präses Pater Georg Greimel gehaltenen und vom Niederbergkirchner Dreigesang musikalisch gestalteten Gottesdienst eröffnete der Obmann der Marianischen Männerkongregation Polling, Robert Müller, die Hauptversammlung. In seinem Rückblick bezifferte er den Mitgliederstand auf 48. Er hob vor allem das Frühjahrshauptfest mit der Wallfahrt nach Altötting hervor.

Des Weiteren ging Müller noch auf die Zukunftswerkstatt ein. Dabei seien verschiedene Aktivitäten angedacht worden, um die Männerkongregation Polling bekannter zu machen. Müller sagte, er setze auch weiterhin auf das persönliche Gespräch zur Gewinnung neuer Mitglieder.

Pater Greimel erläuterte die anstehenden Renovierungsarbeiten des Pater-Franziskus Hauses in Altöt-ting und berichtete über die Übernahme und weitere Auflage des Liebfrauenboten durch die Mediengruppe des Erzbistums Passau. Für den Vorstoß von Finanzminister Olaf Scholz, reinen Männervereinen die Gemeinnützigkeit zu entziehen, zeigte Greimel wenig Verständnis. Dies würde für die Marianischen Männerkongregationen eine grundlegende Änderung des Vereinszweckes bedeuten.

Als Vertreter der Pfarrei berichtete Pastoralreferent Stefan Durner über die Situation in der katholischen Kirche und den Personalplan für die Kirche im Landkreis Mühldorf. Dieser Plan sehe wegen mangelndem Nachwuchs eine Reduzierung des Personals um 50 Prozent bis 2030 vor.

Das bedeute für den Pfarrverband Polling, dass es keine ganze Stelle für einen Pfarrer und auch keine ganze Stelle für einen Pastoralreferenten mehr geben werde. Deshalb müsse man sich bereits jetzt Gedanken machen, wie es weitergehen könne. Rober Wagner

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