Schwere Zeiten für Hilfe

„Ambatana“ aus Tüßling geht jetzt neue Wege

Die Fertigstellung des „Haus der Gemeinschaft“ verzögert sich, weil das nötige Geld fehlt. Die Mitglieder von Ambatana hoffen nun darauf, das Haus Anfang 2021 eröffnen zu können.
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Die Fertigstellung des „Haus der Gemeinschaft“ verzögert sich, weil das nötige Geld fehlt. Die Mitglieder von Ambatana hoffen nun darauf, das Haus Anfang 2021 eröffnen zu können.
  • Robert Wagner
    vonRobert Wagner
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Corona nagt auch an der Arbeit der Hilfsorganisationen: Tüßlinger Verein eröffnet Onlineshop, um aus den Verkaufserlösen Kinder in Kenia zu unterstützen

Tüßling – Es sind schwierige Zeiten für Hilfsorganisationen, denn die Corona-Pandemie hat zu deutlichen Einbußen geführt. Davon ist auch der Tüßlinger Verein Ambatana, der benachteiligte Kinder in Kenia unterstützt, betroffen: Märkte und Vorträge finden dieses Jahr nicht statt, die Spendeneinnahmen gehen daher für den ehrenamtlichen Verein stark zurück. Gleichzeitig steigt der Unterstützungsbedarf in Kenia: Die Schulen sind seit März geschlossen, nur Abschlussklassen können seit Oktober wieder den Unterricht besuchen.

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Fertigstellung des Kinderhauses verzögert sich

Online-Unterricht oder Eigenstudium ist für viele Kinder keine Option. Zudem wenden sich derzeit vermehrt bedürftige Familien in der Umgebung hilfesuchend an die lokale Partnerorganisation YISOG in Kenia, denn die ohnehin wenigen Einkommensmöglichkeiten schwinden. „Wir stehen im engen Austausch mit unserer lokalen Partnerorganisation YISOG zur Entwicklung der Lage vor Ort. In der derzeitigen Situation möchten wir als Verein mehr denn je unseren Zusammenhalt mit besonders betroffenen Kindern und Familien zeigen und diese dabei unterstützen, ihre Grundversorgung zu sichern“, berichtet Verena Donislreiter, Mitgründerin und Vereinsvorsitzende von Ambatana. Die Fertigstellung des Kinderhauses, ein „Haus der Gemeinschaft“, das derzeit in Kenia gebaut wird, verzögert sich aufgrund der Einschränkungen im Zuge von Covid-19 ebenfalls.

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Produkte für den guten Zweck

„Wir hoffen das Haus Anfang 2021 eröffnen zu können“, berichtet Donislreiter.

In der Zwischenzeit ist der Verein kreativ geworden, um die Ausfälle durch abgesagte Veranstaltungen auszugleichen: Kurzerhand hat das Team einen Online-Shop unter www.ambatana-shop.de eröffnet, in dem nun selbst gefertigte Produkte für den guten Zweck verkauft werden.

Passend zur kalten Jahreszeit gibt es dort ein aktualisiertes Sortiment mit, unter anderem, handgestrickten Wollsocken, gefilzten Wärmflaschen und Hausschuhen, Strickjacken, Kinderdecken und vielem mehr.

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