Die Schule steigert auch die Attraktivität der Gemeinde

109 Kinder, davon 29 Buskinder, besuchen derzeit die Grundschule in Engelsberg. Gillitz

Rektorin Christine Unterforsthuber berichtete im Gemeinderat über den aktuellen Stand in der Grundschule. Insgesamt besuchen 109 Schüler in fünf Klassen – davon zwei Kombiklassen – die Grundschule Engelsberg. 29 Schüler sind Buskinder.

Engelsberg – Die Schülerzahlen bleiben in den nächsten Jahren konstant, sodass es wahrscheinlich auch im kommenden Schuljahr zwei Kombiklassen, abhängig von der Nutzung des Einschulungskorridors, geben wird. Diese Kombiklassen laufen gut. Einige Arbeitsgruppen, wie Computer und Tennis werden angeboten, außerdem gibt es eine Bläserklasse in der vierten Jahrgangsstufe in Kooperation mit der Musikschule Emertsham. Eine Unterrichtsstunde haben alle Bläser gemeinsam, in einer weiteren Stunde werden die Bläser, je nach Instrument, in Gruppen aufgeteilt. 14 Kinder sind in der Bläserklasse. Für das kommende Schuljahr 20/21 wird wieder versucht, eine Bläserklasse zu bilden, dazu gibt es bald einen Elternabend und Schnupperstunden mit den Instrumenten.

Die Mittagsbetreuung an der Grundschule läuft gut. In die Gruppe eins, die bis 14 Uhr betreut wird, und die Gruppe zwei, die bis 16 Uhr mit Hausaufgabenbetreuung stattfindet, gehen 14 Kinder. Die lange Mittagsbetreuung sei für die Schule und die Infrastruktur der Gemeinde deshalb wichtig, da der Anteil alleinerziehender Elternteile oder berufstätiger Frauen hoch ist und stetig steigt, so Unterforsthuber. Auch ein Essensangebot ist vorhanden.

Neu an der Grundschule sind die beiden Kombiklassen und das Sicherheitskonzept. Dieses ist aber ein Problem, weil die offenen Türen ab Mittag im Kellereingangsbereich Sicherheitslücken darstellen. Neu ist auch die Nutzung des Computerraumes für die Klassen zwei bis vier, was aber wichtig ist für modernes Lernen und den bewussten Umgang mit dem Computer.

Nachdem es mit dem Bau der Senioreneinrichtung keine Tartanbahn und keine Weitsprunggrube mehr gibt, werde man in Tacherting anfragen, ob dort der Sportunterricht abgehalten werden kann. Deshalb werden Buskosten anfallen. Das Training sei vor den Bundesjugendspielen unerlässlich.

An der Schule wurden auch Leitziele erstellt, wie die Werteerziehung. Das bedeutet den Umgang miteinander, Grüßen, Höflichsein, Rücksichtnahme und gute Arbeitshaltung. Diese Sozialziele werden in einem Monatsritual erarbeitet.

Die Unterstützung durch die Lesepaten, Schulweghelfer und die Schulfruchtaktion sei toll, so Christine Unterforsthuber. An Einzelaktionen gab es unter anderem eine Musicalfahrt nach Trostberg oder eine Fahrt zum Schlittschuhlaufen. Geplant ist ein Ausflug ins Kino Trostberg mit dem Zug, ein Bauernhofbesuch aller Klassen, die Rama-Dama-Aktion gegen Ende des Winters und ein Sponsorenlauf im Mai oder im Juni. Außerdem gibt es im Sommer Schwimmunterricht im Freibad Garching.

Neu angeschafft wurden Orffinstrumente und Rhythmusinstrumente. Abschließend regte die Rektorin an, dass es gut wäre, wenn im Gemeinderat ein Schulreferent gewählt würde. Dies sei mittlerweile in vielen Gemeinde üblich.

Bürgermeister Martin Lackner lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulleitung und Kollegium. Die Schule sei ein wichtiger Bestandteil der gemeindlichen Infrastruktur, die wichtige Aufgaben hat. Eine gute Schule, so der Bürgermeister, wirkt sich auch auf die Attraktivität der Gemeinde aus. gg

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