Schützengau will Jugendarbeit weiter intensivieren

Die erfolgreichsten Schützenbei den deutschen Meisterschaften: Die Bogenschützen Krzysztof Skrzydel (Zweiter von links) und Ludwig Stammberger (Zweiter von rechts) wurden von Gauschützenmeister Erich Jungwirth (links) und Gausportleiter Josef Rottner (rechts) geehrt. Rampl

Mühldorf/Niederbergkirchen. – Die Mitglieder des Schützengaus Mühldorf trafen sich zur Herbstversammlung beim Schützenwirt in Niederbergkirchen.

Gauschützenmeister Erich Jungwirth stellte erfreut fest, dass 50 von 56 Vereinen vertreten waren.

Mitgliederstand leicht rückläufig

Nach seinem Rückblick auf die Veranstaltungen des Jahres ging Jungwirth auf das Thema Nachwuchsarbeit ein. Er hoffe, dass sich die intensive Jugend- und Öffentlichkeitsarbeit auszahle und die Kinder und Jugendlichen Gefallen am Schützensport finden, sagte Jungwirth mit Blick auf einen leicht rückläufigen Mitgliederstand im Schüler-, Jugend- und Juniorenbereich des Gaus Mühldorf von derzeit 736 Schützen.

Zu den Höhepunkten des Schießjahres zählte er unter anderem das kürzlich abgehaltene Volksfestschießen, das Hans-Theo Huhnholt von der FSG Mühldorf für sich entscheiden konnte. Natürlich sei auch der Schützen- und Trachtenzug in Mühldorf ein Höhepunkt gewesen, der „trotz des schlechten Wetters erneut eine Demonstration des Schützenwesens und seiner Tradition war“.

Niederbergkirchens Bürgermeister Werner Biedermann, selbst aktiver Sportschütze, hob besonders hervor, dass es in Niederbergkirchen kein Wirtshaus mehr gäbe, wenn nicht die Schützen wären. Dann hob er besonders den Zusammenhalt im Vereinsleben und die Jugendarbeit der Schützen hervor. Man müsse der Jugend das Vereinsleben und den Zusammenhalt vorleben und diese Werte weitergeben, sagte Biedermann.

Gausportleiter Josef Rottner, Gaujungendleiterin Lisa Wimmer, Gaudamenleiterin Susanne Buchberger, Gaurundenwettkampfleiter Hans Schiel und der für die Mitgliedermeldung zuständige Bastian Hollnburger, berichteten über durchwegs erfolgreiche Aktivitäten wie Gaumeisterschaften oder Gaujugend- und Gaudamenschießen und gaben einen Überblick auf die kommende Saison. Anforderungen aus der Rundenwettkampfordnung und zum Mitgliederwesen waren ebenfalls Thema. Um den Gausportleiter zu entlasten, rief Erich Jungwirth dazu auf, einen Vertreter für Josef Rottner als Zweiten Gausportleiter zu suchen. Dann wies er noch auf die geplante Verschärfung des Waffenrechts hin. Anschließend nahmen Gausportleiter Josef Rottner und Gauschützenmeister Erich Jungwirth die Ehrungen der Sieger der weiterführenden Titelkämpfe von der oberbayerischen Meisterschaft bis hin zu den deutschen Meisterschaften vor. ram

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