Schützengau Mühldorf sagt alle Wettbewerbe ab

Olympiasiegerin Barbara Engleder bei ihrer Werbung für das „BSSB-Talentförderzentrum für Shooting-Stars von morgen“. Rampl

Bei der Gauversammlung vor der Coronakrise haben die Schützen die Erhung des Gauschießen abgesagt.Offen ist, wann der reguläre Schießbetrieb wieder aufgenommen werden kann.

Mettenheim/Mühldorf –Der Schützengau hat alle Termine in den nächsten Wochen zunächst abgesagt. Damit reagiert der Gau nach Angaben von Gauschützenmeister Erich Jungwirth auf die aktuelle Coronakrise. Unter die Absagen fallen auch die Siegerehrung am Mittwoch, 25. April, die Oberbayerische, Bayerische und Deutsche Meisterschaft in sämtlichen Disziplinen.

5112 Mitglieder in 55 Vereinen

Der Schützengau hat 5112 Mitglieder in 55 Vereinen, wie Jungwirth bei der Gauversammlung vor der Coronakrise beim Kreuzerwirt in Mettenheim betonte. Bei dieser Versammlung stellt er auch den neuen Schützenmeister der Einigkeit Waldkraiburg, Reinhard Gufler, vor.

Der stellvertretende Gaujugendleiter Bastian Hollnburger forderte die Vereine auf, alle Jungschützen beim kommenden Gaujugendschießen an den Start gehen zu lassen, um Wettbewerbserfahrung zu sammeln. Vor allem der Luftpistolenbereich sollte von den Vereinen besser gefördert werden.

Olympiasiegerin Barbara Engleder warb für das „BSSB-Talentförderzentrum für Shooting-Stars von morgen“ in Reut bei Simbach. In diese Förderzentrum seien alle Jungschützen der Schüler- und Jugendklasse aus dem Südostbayerischen Raum eingeladen. Die Vereinsjugendleiter könnten ihre Jungschützen dort zum Training anmelden. Gaudamenleiterin Susanne Buchberger berichtete über die Teilnahme an überregionalen Damenschießen und über das Gaudamenschießen, wo sich Monika Kirsch von den Hubertusschützen Obertaufkirchen als Gaudamenkönigin durchsetzte.

Spezialprogramm für behinderte Schützen

Zum Schluss der Jahresberichte referierte Behindertenreferent Franz Rampl über ein Spezialprogramm, bei dem Schützen mit Handicap, ohne Klassifizierung beim BSSB unter bestimmten Voraussetzungen bei den Gauwettbewerben teilnehmen können. Zudem sollen dieses Jahr erneut drei Trainingstage in Mühldorf abgehalten werden, das Stattfinden hängt allerdings von der Entwicklung des Coronavirus ab.

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Rampl dankte anschließend Bezirksrätin Claudia Hausperger für eine Spende von 300 Euro, die für USB-Bedienpulten für Rollstuhlfahrer eingesetzt wurden.

Bezirksschützenmeister Alfred Reiner erklärte die Verschärfung des Waffengesetzes und informierte über die neu eingeführten Auflage-Rundenwettkämpfe. ram

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