Satzung soll Klarheit bringen

Buchbach – Für den Ortsteil Oberbonbruck wurde 2016 der Flächennutzungsplan geändert und dabei die bebaute Fläche in drei Baugebietsklasse eingeteilt: Wohngebiet, Mischgebiet und Dorfgebiet.

Trotz dieser Ausweisung im Flächennutzungsplan wird der Ortsteil laut Baugesetzbuch aber weiter als Außenbereich eingestuft. Damit, berichtete Bürgermeister Thomas Einwang (Wahlvorschlag Ranoldsberg), ist eine bauliche Entwicklung nur sehr eingeschränkt möglich. Mehrere Bauanfragen konnten daher nicht genehmigt werden. Da aber Bauvorhaben ermöglicht werden sollen, soll eine Klarstellungssatzung aufgestellt werden. Das habe das Landratsamt als geeignetes Verfahren vorgeschlagen, sagte Einwang im Marktgemeinderat. Mit dieser Satzung kann „ein im Zusammenhang bestimmter Ortsteil festgelegt werden. Und damit erscheint der Bauverwaltung unter Beachtung der „vorhandenen zusammenhängenden Bebauung mit einigem Gewicht“ die Einstufung als Innenbereich gerechtfertigt. Die als Wohngebiet im Flächennutzungsplan ausgewiesene Fläche kann aber nicht in den vorgeschlagenen Geltungsbereich aufgenommen werden. Sie ist nach Ansicht der Bauverwaltung nicht dem im Zusammenhang bebauten Bereich zuzurechnen. Dafür ist, wenn Bedarf besteht, die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich. Der Marktgemeinderat gab einstimmig grünes Licht für die Aufstellung der Klarstellungssatzung. hsc

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