Rumänienhilfe rollt wieder an

Beladen wurde dieser Tage in Ramsau der Lkw für die Rumänienhilfe. Hötzelsberger
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Beladen wurde dieser Tage in Ramsau der Lkw für die Rumänienhilfe. Hötzelsberger

Reichertsheim – Die Rumänienhilfe Ramsau (Rumänienhilfe Chiemgau) hat den ersten Transport beladen und auf die 1500 Kilometer weite Reise in den Osten von Rumänien geschickt.

Der Lkw wird bereits im Kinderheim von Dobreni, das seit Jahren unterstützt wird, erwartet. Für die Kinder gibt es Süßigkeiten, es sind Restbestände aus der Weihnachtszeit, die nicht vernichtet, sondern für diesen Zweck gespendet wurden.

Die Küche im Heim freut sich über den Käse, den wiederum ein Haager Milchwerk zur Verfügung stellte, was eine sehr große Hilfe bei der Gestaltung des Speiseplans ist. Die Heimleitung kann die Bekleidung und insbesondere die Schuhe sehr gut gebrauchen. Damit können die Kinder ordentlich eingekleidet werden, wenn sie zur Schule gehen. Was man für die Kinder nicht benötigt, wird gegen Naturalien bei der Dorfbevölkerung eingetauscht. Hans Alt, Organisator der Chiemgauer Rumänienhilfe, zeigte sich nach dem Beladen zufrieden über den Verlauf der Hilfsaktion: „Es ist immer wieder eine Freude, wenn wir in den Berichten der Heimleitung lesen können, wie gut die Kinder versorgt sind und welche Fortschritte sie machen, um später im Leben auf eigenen Beinen zu stehen und eine Familie ernähren zu können.“ Größter Wert wird auf die Erziehung zur Lebenspraxis gelegt und alle Kinder, die das Haus schon verlassen haben, können für sich selber sorgen. „So sollte Hilfe zur Selbsthilfe ausschauen. Wir unterstützen das Heim, soweit es uns möglich ist, auch finanziell. Es wäre uns eine große Hilfe, wenn sich mehr Dauerspender bereitfänden.

Die Unkosten für den Betrieb und Unterhalt bereiten den Heimeltern manch schlaflose Nacht. Wir wollen ihnen dieses Problem so gut es geht abnehmen“, so Hans Alt. hö

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