Berufsbildungs- und Jugendwerk Don Bosco in Aschau wieder vollständig geöffnet

Der Lernstoff wurde den Auszubildenden und den Abschlussklassen während der Corona-Pandemie online vermittelt, doch nun dürfen alle Schüler wieder in das Berufsbildungs- und Jugendwerk zurückkehren.
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Der Lernstoff wurde den Auszubildenden und den Abschlussklassen während der Corona-Pandemie online vermittelt, doch nun dürfen alle Schüler wieder in das Berufsbildungs- und Jugendwerk zurückkehren.

Im Berufsbildungs- und Jugendwerk Don Bosco Aschau finden Ausbildung und Unterricht wieder vor Ort statt, sowohl am Hauptstandort in Aschau-Waldwinkel als auch in der Außenstelle in Mettenheim. Seit Anfang Mai kehrten Auszubildende und Schüler schrittweise zurück, seit einigen Tagen sind die unterschiedlichen Jahrgänge nun wieder nahezu vollzählig.

Aschau/Mettenheim – Im Berufsbildungs- und Jugendwerk Don Bosco Aschau finden Ausbildung und Unterricht wieder vor Ort statt, sowohl am Hauptstandort in Aschau-Waldwinkel als auch in der Außenstelle in Mettenheim. Seit Anfang Mai kehrten Auszubildende und Schüler schrittweise zurück, seit einigen Tagen sind die unterschiedlichen Jahrgänge nun wieder nahezu vollzählig. Auch das Ausbildungshotel auf dem Gelände des Berufsbildungswerks nimmt wieder Gäste auf. Aufgrund der Corona-Pandemie war im März alles auf Fernlehre umgestellt und der Gästebetrieb nahezu komplett eingestellt worden.

Wieder Gäste im Auisbildungshotel

Der Gesamtleiter der Einrichtung, Peter Konietzko, zieht eine positive Bilanz des „Re-Starts“: „Für Teilnehmer mit Vorerkrankungen, die zur Risikogruppe gehören und für die eine Teilnahme in der Lerngruppe in der bisherigen Form nicht möglich ist, finden wir individuelle Lösungen, damit die Ausbildung nicht unterbrochen werden muss“.

So lief die Ausbildung während des Lockdowns

Überhaupt zeigten sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter während der gesamten Ausgangssperre und der Heimlernphase flexibel und auch kreativ in der Fortführung des Lern- und Ausbildungsbetriebs. Lernstoff wurde den jungen Menschen weitgehend digital und mittels eines seitens der IT-Abteilung schnell zur Verfügung gestellten Programms vermittelt. Für die Sorgen und Ängste vor allem der Eltern hielten die Reha-Begleiter und Fachdienste der Einrichtung engen Kontakt und konnten so in Problem- und Krisenfällen schnell reagieren.

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Für alle Bereiche des Berufsbildungs- und Jugendwerks wurde ein umfangreiches Hygienekonzept entwickelt. Die Wiederaufnahme wurde eng mit dem Gesundheits- und Kultusministerium abgestimmt und im Gleichklang mit anderen bayerischen Berufsbildungswerken durchgeführt. So kehrten zuerst die Abschlussklassen, gefolgt von den berufsvorbereitenden Lehrgängen und dem mittleren Lehrjahr zurück. Zuletzt erfolgte die Rückkehr aller weiteren Teilnehmer.

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„Unsere Jugendlichen waren und sind im Großen und Ganzen diszipliniert bei der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln“, zeigt sich Konietzko zufrieden. Keiner der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sei erkrankt. Mitarbeitende wie Rehabilitanden freuten sich, dass der Betrieb wieder einigermaßen normal funktioniere. „Einem positiven und erfolgreichen Abschluss des Schul- und Ausbildungsjahres steht also bei Einhaltung des Hygienekonzepts nichts mehr im Wege“, resümiert Konietzko.

Zeugnissverleihung am 24. Juli

Für Freitag, 24. Juli, ist zum Ende des Ausbildungsjahres die Überreichung der Zeugnisse im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier vorgesehen.

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