Rattenkirchener Eisbahn erneuert: Hoffen auf Winterfreuden

Vorsitzender Josef Huber und Zweite Vorsitzende Andrea Bierwirth sehnen Frost herbei.
+
Vorsitzender Josef Huber und Zweite Vorsitzende Andrea Bierwirth sehnen Frost herbei.

Während das Vereinsleben coronabedingt stillliegt, nutzten die Eisschützen die Zeit, um sich Gedanken über ihre in die Jahre gekommene Bahn zu machen. Als der erste Lockdown überstanden war, machten sie sich an die Arbeit: In Rattenkirchen wurde fleißig gebaggert, geschaufelt, geschliffen und verlegt. Pünktlich zum zweiten Lockdown war das Werk vollendet.

Rattenkirchen – In 249 Arbeitsstunden hatten die Eisschützen die Bahn wieder in Top-Form gebracht. „38 Kubikmeter Beton wurden verbaut. Eine Firma schliff einen halben Tag lang die Bodenplatten ab. Die alten Pflastersteine wurden neu verlegt. Das Geländer wurde erneuert, geschliffen und gestrichen. Noch vieles mehr wurde getan, damit die Eisbahn wieder wie neu aussieht“, erklärt der Vorsitzende Josef Huber. Alle packten mit an, um dem Winter positiv entgegenzusehen – vorausgesetzt Corona lässt Aktivitäten zu. „Jetzt machen wir erst einmal eine Pause von den Renovierungsarbeiten und im Frühjahr wird an der Bachseite Humus aufgetragen“, fährt Huber fort.

38 Kubikmeter Beton verbaut

Zwar liegt die Eisbahn in den Händen der Eisschützen, doch willkommen ist jeder, der Spaß im Freien haben möchte. Eigentlich fürs Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen gedacht, kann die Bahn aufgrund der Örtlichkeit, Größe und Beschaffenheit das ganze Jahr über genutzt werden – von Jung und Alt. Im Sommer lockt die Fläche zum Basketballspielen, Rollschuhe- oder Inlineskaterfahren. Die Bahn eignet sich auch für kleine Kinder, die das Radfahren lernen möchten. Auf der Straße die ersten „Radlversuche“ zu unternehmen, ist zu gefährlich. Um sicher zu sein, dass bei einem Sturz außer ein paar Schürfwunden am Knie alles heil bleibt, stellt die Bahn eine passende Option dar.

Aufgrund der milden Temperaturen, die in den vergangenen Jahren die Gedanken an ein weißes „Winterwunderland“ schwinden ließen, würde sich der Verein auf eine kalte Jahreszeit mit richtig viel Schnee freuen. Jetzt braucht es noch ein paar Minusgrade sowie Eis, damit die Eisschützen und alle anderen Wintersportliebhaber auf ihre Kosten kommen. kme

Kommentare