Polling vertagt Stellungnahme

Polling – Die Entscheidung über die Stellungnahme des Pollinger Gemeinderats zur Festsetzung von Überschwemmungsgebieten durch das Wasserwirtschaftsamt Rosenheim wurde bei der jüngsten Sitzung einstimmig vertagt.

Auf Anregung von Bürgermeister Lorenz Kronberger (UWG) und Gemeinderat Oswald Brandstetter (CSU) sollen die Gemeinderäte noch einmal Gelegenheit haben, sich mit den Berechnungen auseinanderzusetzen und anschließend ihre Einschätzung zur Richtigkeit in der nächsten Sitzung im Juni kundtun. Die Auslegungsfrist bis zum 25. Juni und die sich daran anschließende Einspruchsfrist von 14 Tagen lasse dies zeitlich zu, so der Bürgermeister.

Keine Infosfür Eigentümer

Die Festsetzungen des Wasserwirtschaftsamtes können im Internet unter www.lra-mue.de/buergerservice eingesehen werden und liegen zusätzlich im Rathaus Polling auf. Für die Einsichtnahme im Rathaus wird laut Geschäftsstellenleiter Georg Hartl um Anmeldung unter Telefon 0 86 33/8 97 50 gebeten. Der Anregung von Gemeinderätin Lena Koch (Bündnis90/Die Grünen), die betroffenen Grundstückseigner in einem Anschreiben zu informieren, folgte das Gremium nicht. Es sei ein immenser Aufwand, der nicht verhältnismäßig sei, fand Bürgermeister Lorenz Kronberger. Auch sei es schwierig abzuwägen, wen man anschreibe und wen nicht. Außerdem gehe der Staat grundsätzlich davon aus, dass die getroffenen Festsetzungen richtig seien und keiner, oder wenn dann nur kleiner Korrekturen bedürften.

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