Kontrolle auf der A94 bei Töging

„Urlaub in Paris“ - „Reisegruppe“ wollte trotz der Coronamaßnahmen angeblich Urlaub machen

Bei der Kontrolle eines Fahrzeuges wurde die Polizei stutzig, als ein Fahrer behauptete mit einer Gruppe von Menschen nach Paris fahren zu wollen. Diese Behauptung stellte sich schnell als falsch heraus.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Töging am Inn – Die Bundespolizei hat am Montag, den 18. Januar, auf der A94 bei Töging die Einschleusung von acht Ukrainern vereitelt und deren mutmaßlichen Schleuser festgenommen. Trotz Lockdown wollten die Männer angeblich Urlaub in Paris machen.

Bundespolizisten kontrollierten am Montagabend auf der A94 bei Töging eine neunköpfige Reisegruppe in einem Kleintransporter mit ukrainischen Kennzeichen. Die Männer zeigten den Beamten ihre Pässe und behaupteten, gemeinsam einen einwöchigen Städtetrip in Paris verbringen zu wollen. Allerdings hatten sie keine Hotelreservierungen und zudem kaum bzw. überwiegend gar kein Geld dabei. Die Umstände ergaben einen Verdacht der illegalen Einreise.

Die Bundespolizisten nahmen die angeblichen Urlauber daher vorläufig fest und brachten sie zur Dienststelle am Mühldorfer Bahnhof. Auch dort konnten die Ukrainer trotz Dolmetscherübersetzung weder den Ablauf ihres angeblichen Städteausflugs noch ihre finanzielle Versorgung während der Reise glaubhaft darlegen. 

Die Bundespolizei Mühldorf zeigte die Männer wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes an. Gegen den 46-jährigen Fahrer wird zudem wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt. Anschließend schickten die Beamten die neun Ukrainer nach Österreich zurück.

Pressemitteilung Bundespolizei Freilassing

Rubriklistenbild: © Grenzpolizei Freilassing

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